Kaufentscheidung für den 718 Spyder RS: Warum ich mich für den Spyder RS entschieden habe
Veröffentlicht: 2024.11.07
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Mein Weg zum 718 Spyder RS: Interesse und Kaufentscheidung
Während Porsche ein neues Modell nach dem anderen vorstellt, richtet sich die Aufmerksamkeit vieler Porsche-Fans wohl vor allem auf das Facelift des 992.
Mein Herz hat jedoch der 718 Spyder RS erobert.
Einen 911 Targa 4 GTS der 992-Generation nach dem Facelift und noch einen weiteren Porsche habe ich bereits bestellt – doch mein Interesse gilt ganz klar dem 718 Spyder RS.
Warum fasziniert mich der 718 Spyder RS so sehr?
Der Grund geht auf meine Probefahrt im GT4 RS zurück. Als ich meinen Fahrbericht zum GT4 RS im Blog veröffentlichte, habe ich ausführlich beschrieben, wie positiv mich das Auto überrascht hat. Der GT4 RS ist mit einem vom GT3 abgeleiteten Motor ausgestattet und ausgesprochen rennstreckenorientiert. Doch er unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt vom GT3.

GT4 RS und GT3 im Vergleich: Der Reiz von Motor- und Ansauggeräusch
Die größte Faszination des GT4 RS liegt für mich im Motor-, Auspuff- und Ansauggeräusch. Im Vergleich zum GT3 klingt alles noch direkter und sorgt für ein besonders sportliches Klangerlebnis. Das hat mich nachhaltig beeindruckt.
Auch die Performance des PDK ist bemerkenswert.
Der GT3 hat ebenfalls ein hervorragendes PDK, aber das Getriebe im GT4 RS legt noch eine Schippe drauf. Mein Eindruck war, dass die Gangwechsel sogar noch schneller erfolgen als im GT3. Dazu dürfte auch die sehr kurz übersetzte Getriebeabstufung beitragen.
Das PDK im GT4 RS und Spyder RS schaltet mit beeindruckender Präzision und Schärfe. Der Antrieb reagiert fast so spontan wie ein Motor mit erleichtertem Schwungrad und einer besonders leichten Kupplung – „blitzschnell“ trifft es ziemlich genau. Und das gilt nicht nur bei hohen Drehzahlen: Auch bei niedriger Geschwindigkeit und Drehzahl, wie sie im Alltag üblich sind, wechselt das Getriebe ausgesprochen knackig.
Schaut euch am besten im Video ab etwa 4:15 an, wie präzise das Getriebe vom fünften Gang aus mehrere Gänge zurückschaltet.
Genau das ist für mich ein großer Teil seiner Faszination.
Warum ich mich für den Spyder RS statt für den GT4 RS entschieden habe
Warum fiel meine Wahl also auf den Spyder RS und nicht auf den GT4 RS?
Die Antwort liegt darin, wie ich mein Auto im Alltag nutzen möchte. Ich möchte mit meinem Porsche regelmäßig auf Tour gehen und einfach Fahrspaß haben. Der GT4 RS ist zweifellos ein großartiges Auto, doch sein Setup ist klar auf den Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegt.

Der Spyder RS ist dagegen stärker auf den Einsatz auf öffentlichen Straßen abgestimmt. Porsche bestätigt selbst, dass die Federraten im Vergleich zum GT4 RS niedriger ausfallen. Auch internationale Fahrberichte loben den Fahrkomfort auf Landstraßen und das sichere Fahrverhalten auf unebenem Belag.
Das passt perfekt zu meinem Einsatzprofil.
Als ich früher einen GT3 Touring besaß, wollte ich ebenfalls Touren damit unternehmen. Das Fahrwerk war jedoch identisch mit dem des GT3 mit feststehendem Heckflügel, weshalb der Komfort etwas zu wünschen übrig ließ. Und wegen der langen Übersetzung musste auch die Strecke passen, damit ich den Motor auf Touren wirklich genießen konnte.
Aus dieser Erfahrung heraus suchte ich diesmal nach einem Porsche mit GT3-Motor, aber ohne die Bezeichnung „GT“ und mit einem stärker auf die Straße abgestimmten Setup.
Dass dann der Spyder RS auf den Markt kam, war für mich ein echter Glücksfall.
Was den Spyder RS so einzigartig macht
Der GT3 ist ein großartiges Auto, aber der Spyder RS hat einen ganz eigenen Reiz.
Er ermöglicht es, den GT3-Motor offen und zugleich in Mittelmotorbauweise zu erleben.
Diese Kombination ist im Porsche-Programm einzigartig und ein echter Luxus.
Wer einen GT3-Motor offen genießen möchte, findet mit dem 911 Speedster der Generation 991 zwar ebenfalls ein limitiertes Sondermodell. Doch mit seinem Mittelmotor-Konzept hebt sich der Spyder RS deutlich davon ab. Auch das war ein wichtiger Grund für meine Entscheidung.
718 Spyder und Spyder RS im Vergleich
Vielleicht fragen sich jetzt einige Leser: Ich hatte doch früher geschrieben, dass ich den Kauf eines 718 Spyder nicht weiterverfolgen wollte. Wer sich an meinen Artikel über die abgesagte Kaufentscheidung erinnert, dürfte sich fragen, warum ich beim Spyder RS zugeschlagen habe.
Kurz gesagt: Für mich sind der 718 Spyder und der Spyder RS zwei völlig unterschiedliche Autos. Auch der 718 Spyder ist ein hervorragender Porsche, aber Leistungseindruck, Balance, Klang und die Steuerung, die den Motor beim Losfahren ruhig werden lässt, entsprachen in einigen Punkten nicht meinem persönlichen Geschmack.
Der Spyder RS ist ganz anders. Ansaug- und Auspuffgeräusch dringen unmittelbar in den Innenraum, sodass man den Motor auch bei niedriger Geschwindigkeit genießen kann. Genau diesen Charakter hatte ich schon bei meiner Probefahrt im GT4 RS erlebt. Besonders bemerkenswert ist die kurze Getriebeübersetzung des 718 Spyder RS und des GT4 RS – sie ist kürzer als die des GT3.
Den 9.000 U/min drehenden Motor kann man auf öffentlichen Straßen zwar kaum voll ausdrehen. Mit dem Spyder RS lässt sich der GT3-Motor aber über einen deutlich größeren Drehzahlbereich erleben. Ich war überzeugt: Dieses Auto passt zu meiner Art zu fahren – und entschied mich für den Kauf.

Vorfreude auf die Auslieferung und ein Blick nach vorn
Derzeit ist mir ein Produktionsplatz im Januar sicher, die Auslieferung dürfte voraussichtlich im April erfolgen.
Bis dahin dauert es noch ein wenig. Sobald der Wagen da ist, werde ich natürlich ausführlich über meine Erfahrungen berichten. Auch die gewählte Ausstattung möchte ich nach und nach im Blog vorstellen.

Der 718 Spyder RS ist ein besonderes Auto, in dem Porsche seine ganze technische Kompetenz bündelt: GT3-Motor, offener Aufbau, Mittelmotor-Konzept und ein auf öffentliche Straßen abgestimmtes Fahrwerk. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich stimmige Kombination all dieser Eigenschaften.
Für alle, die den Porsche-Besitz mit GT3-Motor auch im Alltag genießen möchten, ist der 718 Spyder RS besonders reizvoll.
Ich freue mich sehr darauf, dieses außergewöhnliche Auto kennenzulernen. Über meine Erlebnisse und Eindrücke nach der Auslieferung werde ich natürlich berichten. Das Porsche Fahrerlebnis mit dem 718 Spyder RS kann für mich gar nicht früh genug beginnen.
Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.


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