【Porsche Owner File #15】Cayenne Modelljahr 2019: Kauf, Ausstattung und Fahrbericht
公開日:2019.05.24
Hallo zusammen, ich bin Mina und betreibe den Blog „Willkommen zu Hause, PORSCHE“. Auf Wunsch unserer Leserinnen und Leser, die gern die persönlichen Erfahrungen verschiedener Porsche-Besitzer kennenlernen möchten, haben wir die Reihe „Porsche Owner File“ ins Leben gerufen. In der 15. Folge berichtet „風の坂道“ über Kauf, Ausstattung und Fahrerlebnis mit dem neuen Cayenne (Modelljahr 2019, E3).
〘Zum Besitzer〙
・Vorgestelltes Fahrzeug: neuer Cayenne (Modelljahr 2019, E3)
・Pseudonym: 風の坂道
・Wohnregion: Großraum Tokio
・Familie: vier Personen (Ehefrau und zwei Kinder)
・Bisherige Fahrzeuge:
【Hauptfahrzeuge】
Nissan Primera 2.0 TS (1. Generation) → VW Golf III GLi (GT Package), Typ 1H → BMW 318i (E46) → BMW 318i Touring (E46) → BMW 525i Touring (E61, Vor-Facelift) → BMW 525i Touring (E61, Facelift)
→ Porsche Cayenne V6 (958, Vor-Facelift) → Porsche Cayenne (E3)
【Zweitwagen】Seit dem Kauf des Cayenne:
VW Polo Active2 → Mercedes-Benz GLA 180 (aktuelle Generation)
・Eine Botschaft an die Leser
In Porsche-Magazinen wie 911 DAYS und The 911 & Porsche Magazine sowie in Internetforen finden sich jede Menge Informationen, Artikel und Beiträge über Porsche. Zum Cayenne gibt es dagegen kaum etwas.
Ich möchte mit meinem Bericht allen helfen, die bedauern, dass „Cayenne-Fahrer von 911-Fahrern nicht als echte Porsche-Fahrer anerkannt werden (lacht)“, oder die sagen: „In meinem Freundeskreis fährt niemand einen Porsche oder Cayenne, und ich weiß nicht, wen ich um Rat fragen soll.“
„Porsche gleich 911“ ist zweifellos ein Bild, das sich über die lange Geschichte und Tradition der Marke gefestigt hat. Doch auch die SUVs, die heute das wirtschaftliche Rückgrat von Porsche bilden, haben ihren ganz eigenen Reiz und Fahrspaß. Ich freue mich, wenn ich Ihnen davon ein wenig vermitteln kann.
1) Wie es zum Kauf kam
– Kindheit und Supercar-Boom
Vor rund 40 Jahren, als ich noch Grundschüler war, begann in Japan der Supercar-Boom. Kaum war ich damals aus der Schule nach Hause gekommen, schnappte ich mir meine Kamera, sprang aufs Fahrrad und machte mich auf die Suche nach den Supersportwagen in der Nachbarschaft.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit leuchtenden Augen den Lamborghini Miura an der Tankstelle und Lotus Europa, Porsche und BMW auf den Parkplätzen anderer Leute bestaunte.


Damals gab es in Japan noch keine Importeure, die von den Herstellern selbst getragen wurden. Stattdessen kümmerten sich Importunternehmen wie Auto Roman um Einkauf und Verkauf.
An freien Tagen zog es mich immer wieder auf die Ringstraße 8, an der sich zahlreiche Autohäuser für Importfahrzeuge reihten. Ich fotografierte die Importwagen und Supersportwagen und schwor mir: „Eines Tages fahre ich einen Porsche – genau wie Sakon Hayase (der Porsche fahrende Rivale des Hauptdarstellers im Manga Circuit no Ōkami, auf Deutsch etwa „Circuit Wolf“)!“
– Mit BMW unterwegs …
Als Berufstätiger wechselte ich im Laufe der Jahre mehrere Autos. Dabei wählte ich stets Fahrzeuge, die zu meinen Möglichkeiten passten und die ich wirklich haben wollte.
So waren am Ende alle meine Autos bis auf den ersten Primera deutsche Fahrzeuge. (Der Primera hatte allerdings ebenfalls einen europäischen Charakter und erinnerte an Opel.)
Nach der Hochzeit gaben die Rahmenbedingungen – „nur ein Stellplatz zu Hause“ und „meine Frau sollte das Auto im Alltag unkompliziert nutzen können“ – praktisch vor, dass ein BMW Touring die beste Wahl war. Davon fuhren wir nacheinander drei.
Vor allem der BMW 525i Touring (E61) passte so gut zu unserem Familienalltag, dass wir sogar zwei Exemplare in unterschiedlichen Farben fuhren (Titansilber und Alpinweiß).
– Der Wechsel zum SUV
Als der nächste Fahrzeugwechsel anstand, beschlossen wir, diesmal nicht wieder einen BMW Touring zu nehmen. Statt Minivan oder Luxusvan sollte es ein SUV sein. Damit begann die Suche.
Zur Wahl standen fünf Fahrzeuge: Porsche Cayenne (957), BMW X5, Mercedes-Benz ML 350, Audi Q5 und Lexus RX.
Wir fuhren sie alle zur Probe. Der Cayenne schied zunächst aus, weil seine Größe zum Problem wurde: „Meine Frau kann doch so ein großes Auto nicht fahren.“ Außerdem war die Rückbank des damaligen Cayenne alles andere als komfortabel.
Wir grübelten weiter und machten noch einige Probefahrten – dann wurde der neue Cayenne (958) vorgestellt.
Lange schwankte ich zwischen „Will ich ihn wirklich kaufen?“ und „Ist das nicht eine Nummer zu groß für mich?“. Doch die überarbeitete Serienausstattung und die Verbesserungen auf der Rückbank rückten den Cayenne wieder ins Rennen.
Die Größe blieb allerdings ein Thema …
Schließlich überzeugte ich mich mit der Begründung, dass ich mir „für all die Jahre voller Einsatz etwas gönnen und mir diesen Luxus ein einziges Mal leisten“ dürfe. Außerdem sollte für die Familie ein VW Polo als alltagstaugliches Auto dazukommen. So fiel die Entscheidung für den Porsche, von dem ich schon lange geträumt hatte.
Da es wirklich der „einmalige Luxus“ sein sollte, entschied ich mich für eine individuelle Bestellung statt für ein bereits vom Importeur bestelltes Fahrzeug.
– Der Reiz des Cayenne
Endlich hatte ich meinen Porsche. Doch kaum war der Cayenne da und ich saß zum ersten Mal am Steuer, war ich ihm verfallen. Er ließ seine Größe beim Fahren vergessen, lenkte sich mühelos und überzeugte mit sicherem Handling und starken Bremsen – typisch Porsche.
Ursprünglich sollte es beim „einmaligen Luxus“ bleiben. Doch nach fünf Jahren mit dem Cayenne hatte ich mich längst in ihn verliebt – und ehe ich mich versah, wechselte ich zum neuen Cayenne (lacht).

– Warum gerade der Cayenne?
Als ich meinen ersten Cayenne kaufte, waren die Anforderungen klar: Vier Personen sollten bequem reisen können, und meine Frau sollte das Auto häufig fahren können. Damit kam nur der Cayenne infrage. (Der Macan war damals gerade erst vorgestellt worden.)
Für den nächsten Wechsel zog ich auch den 718 Cayman, den Panamera (971), einen gebrauchten 911 und den handlicheren Macan S in Betracht. Doch den 911 und den Cayman hob ich mir als „Belohnung dafür, dass ich bei der Arbeit noch einmal richtig Gas gebe“ auf – und entschied mich für den neuen Cayenne.
Gleichzeitig verglich ich auch SUVs anderer Marken, darunter Mercedes-Benz GLC, Lexus RX, BMW X5 und X6 sowie Maserati Levante.
– Warum ich mich für den Cayenne entschied
Den Ausschlag gab die große Weiterentwicklung gegenüber dem Cayenne 958. Zuerst fuhr ich den neuen Cayenne S, anschließend den neuen Cayenne. Bei der ersten Probefahrt mit dem S war ich sofort begeistert: „So geschmeidig und kraftvoll ist der S?“
Der Preisunterschied zwischen dem Basismodell und dem S lag allerdings bei rund zwei Millionen Yen!
Ich grübelte hin und her: „Auf Optionen verzichten und den S in der Basisversion nehmen?“
In der darauffolgenden Woche durfte ich dann den Cayenne mit Basismotor fahren. Seine hochwertige Fahrweise, das benutzerfreundlichere Cockpit und das verbesserte Porsche Communication Management (PCM) vermittelten ein deutlich höheres Niveau. Ich war überrascht: „Was für eine Entwicklung in nur fünf Jahren! Selbst das Basismodell bietet schon so viel Ausstattung und Komfort – ganz ohne S!“ Damit stand meine Entscheidung für den Basis-Cayenne fest.
Der Preis war inzwischen allerdings ebenfalls in eine höhere Liga aufgestiegen (lacht).

2) Ausstattung und Optionen
Der neue Cayenne ist bereits ab Werk reichhaltig mit Sicherheits- und Komfortausstattung bestückt (was sich auch im deutlich höheren Preis niederschlägt). Dadurch hat sich auch die Auswahl der Optionen verändert. (○ = ausgewählt, × = nicht ausgewählt bzw. nicht verfügbar)
| Wichtige Optionen | 958 | Neuer Cayenne |
| Lederausstattung | × | ○ |
| Porsche Entry & Drive | × | ○ |
| Multifunktionslenkrad | ○ | Serienausstattung |
| Sitzheizung | Vorn | Vorn und hinten |
| Sitzbelüftung | × | Vorn |
| Servotronic | ○ | ○ |
| Elektrische Heckklappe | ○ | Serienausstattung |
| Räder mit farbigem Porsche-Wappen | × | ○ |
| Privacy-Verglasung | ○ | ○ |
| ParkAssistent mit Kamera | ○ | Serienausstattung |
| LED-Matrix-Hauptscheinwerfer inklusive PDLS | ○ | ○ |
| 14-Wege-Sitze mit Memory-Funktion | ○ | ○ |
| Bose Surround Sound-System | ○ | ○ |
| Komfortbeleuchtung | ○ | × |
| Spurwechselassistent | × | Serienausstattung |
| Spurhalteassistent | × | ○ |
【Optionen, mit denen ich zufrieden bin】
1 Porsche Entry & Drive
Bei anderen Fahrzeugen gehört diese Ausstattung heutzutage fast schon zum Standard. Im Mercedes-Benz GLA unserer Familie habe ich ihren Komfort schätzen gelernt und mich deshalb ohne langes Zögern dafür entschieden. Ich muss den Schlüssel nicht jedes Mal aus der Tasche holen – das ist ausgesprochen praktisch.
2 Sitzheizung
Beim 958 hatte ich die Sitzheizung nur für die Vordersitze bestellt und sie im Winter sehr genossen. Gleichzeitig tat es mir leid, dass die Mitfahrer hinten leer ausgingen. Da ich auf diese Option nicht verzichten wollte, stand für mich fest: Beim nächsten Cayenne muss die Sitzheizung für alle Plätze an Bord sein.
3 Sitzbelüftung
Für mich, der stark schwitzt, ist sie eine fantastische Option. Beim letzten Mal hatte ich noch mit dem Gedanken „Das ist Luxus, den brauche ich nicht“ darauf verzichtet. Doch als ich einen Cayenne mit Sitzbelüftung zur Probe fuhr, spürte ich sofort, wie gut sie funktioniert – und entschied mich auf der Stelle dafür.
4 Bose Surround Sound-System
Im 958 konnte das System wegen des Zusammenspiels mit dem Clarion-Navigationssystem sein Potenzial nicht voll ausschöpfen. Beim neuen Cayenne wurde auch der Subwoofer überarbeitet, und die Klangqualität hat sich deutlich verbessert. Als Musikliebhaber genieße ich es, auf einer entspannten Fahrt meine Lieblingsmusik zu hören – das ist für mich die schönste Art, zur Ruhe zu kommen.
5 Spurhalteassistent
In letzter Zeit lässt mein Sehvermögen nach, und auch meine Reaktionen sind langsamer geworden … Zusammen mit dem serienmäßigen Spurwechselassistenten gibt mir der Spurhalteassistent ein beruhigendes Gefühl. Es ist gut zu wissen, dass mich beide Systeme unterstützen.
【Nach langem Überlegen ausgewählte Option】
Lederausstattung
Nicht nur bei Porsche stört mich bei modernen europäischen Autos der Eindruck, dass bei der Kunststoffqualität und den Oberflächenstrukturen gespart wird. Für mich ist das inzwischen nicht mehr akzeptabel. Die Lederausstattung war teuer, aber nach langem Überlegen habe ich sie bestellt.

【Nach langem Überlegen nicht ausgewählte Optionen】
1 Schiebedach
Sowohl meine früheren BMWs als auch der Mercedes-Benz GLA hatten ein Schiebedach. Doch ich höre beim Fahren meistens Musik und öffne es nur selten. Außerdem bietet der Cayenne selbst mir mit meinen 180 cm Körpergröße ausreichend Kopffreiheit. Auch mit Blick auf den späteren Wiederverkauf habe ich mich daher weder beim 958 noch beim neuen Cayenne dafür entschieden.
2 Ambientebeleuchtung
Die Möglichkeit, verschiedene Farben auszuwählen, ist reizvoll. Stattdessen floss das dafür vorgesehene Budget aber in Seitenairbags für die Fondpassagiere.
【Auf die klassischen Optionen habe ich gar nicht erst näher geschaut】
1 Sport Chrono Paket
Schon die Serienausstattung bietet für mich ausreichend Fahrspaß. Bei einem SUV sehe ich keinen entscheidenden Vorteil, deshalb habe ich das Paket jedes Mal weggelassen.
2 Luftfederung
Mit der Luftfederung meines früheren BMW hatte ich genug Ärger. Bei Probefahrten konnte ich ihre Vorteile zwar voll erleben, für mich kam sie trotzdem nicht infrage.
【Weitere Ausstattung】
TV-Tuner
Beim früheren Cayenne ließ sich ein TV-Tuner trotz des hohen Preises als Option bestellen. Beim PCM des neuen Cayenne gibt es jedoch keinen AUX-Eingang mehr, und der TV-Tuner war nicht auswählbar. Nach längerem Überlegen ließ ich kurz nach dessen Marktstart das Navigationssystem „Navi Otoko-kun“ für den Cayenne vom Händler einbauen. Aber auch ohne Fernseher würde ich kaum TV schauen – so wurde daraus eine teure Ausstattung, die ich nur selten nutze.

3) Der Weg bis zur Auslieferung
・Mai 2018
Bei der Präsentation sah ich mir das Fahrzeug in natura an und bekam den offiziellen japanischen Prospekt. Anschließend prüfte ich die Details der Ausstattung, begann mit der Auswahl der Optionen und kalkulierte im Konfigurator den voraussichtlichen Gesamtpreis.
・Juli 2018
Als im Juli die ersten Cayenne- und Cayenne-S-Modelle für Probefahrten bereitstanden, fuhr ich beide direkt hintereinander. Danach verbrachte ich meine Tage damit, Prospekt und Gesamtangebot immer wieder zu vergleichen.
・August 2018
Der Händler teilte mir mit, bis wann ich bestellen musste, damit die Produktion noch rechtzeitig vor der zweiten Hauptuntersuchung meines 958 eingeplant werden konnte. Ich traf meine Entscheidung und gab die Bestellung auf.
・November 2018
Der Produktionsplatz war gesichert. Um mir die Wartezeit zu verkürzen, holte ich Vergleichsangebote dafür ein, ob ich meinen 958 beim Händler in Zahlung geben oder an einen Gebrauchtwagenhändler verkaufen sollte (lacht).
・Februar 2019
In Europa wird das Arbeitstempo wegen der Weihnachtsfeiertage von Ende November bis zum Jahresende etwas langsamer. Dadurch verzögerte sich die Ankunft in Toyohashi geringfügig, doch im Februar wurde mein Cayenne schließlich ausgeliefert.
4) Erfahrungen mit dem Händler
Ich habe bereits mit verschiedenen Autohäusern zu tun gehabt. Abgesehen von einigen direkt vom Hersteller geführten Niederlassungen hängt der Charakter eines Vertragshändlers meiner Erfahrung nach stark von der jeweiligen Unternehmensgruppe ab.
Mein Porsche Zentrum begegnet mir weder distanziert noch übertrieben vertraulich, sondern mit genau dem richtigen Maß an Nähe. Diese Art der Betreuung fühlt sich für mich sehr angenehm an.
Die bei Luxusmarken manchmal übliche Haltung „Stammkunden zuerst“ liegt mir persönlich nicht besonders. Mir ist wichtig, auf Augenhöhe miteinander umzugehen und verlässlich unterstützt zu werden. Mit meinem Porsche Zentrum, meinem Verkäufer und dem Serviceteam bin ich rundum zufrieden. Sie kümmern sich sogar um viele kleine Anliegen – dafür bin ich sehr dankbar.
5) Porsche im Alltag: meine Eindrücke vom Cayenne
① Motor
Im Vergleich zum 3,6-Liter-V6 des 958 ist der Motor im Leerlauf unvergleichlich leiser und läuft deutlich geschmeidiger. Auch beim Fahren ist das träge Ansprechen bei niedrigen Drehzahlen, das den V6 des 958 kennzeichnete, verschwunden. Alles wirkt sanfter und harmonischer.
Das dürfte am geringeren Fahrzeuggewicht und am Wechsel vom 3,6-Liter-V6 zum 3,0-Liter-V6-Turbomotor liegen, wodurch Motor und Karosserie besser aufeinander abgestimmt sind.

② Tiptronic S
Ich vermute, dass sich das Schaltprogramm noch nicht an meinen Fahrstil angepasst hat. Die Kriechgeschwindigkeit ist höher als zuvor, sodass der Wagen mitunter unvermittelt nach vorn rollt. Außerdem ist der Schaltruck beim Wiederanlaufen nach dem Start-Stopp-Vorgang deutlich spürbar – das fällt mir unangenehm auf.
Ich hoffe, dass sich das mit zunehmender Laufleistung noch einspielt.
③ Lenkung und Bremsen
Um große Fahrzeuge leichter zu wenden, waren meine bisherigen Autos ausnahmslos mit einer aktiven Hinterachslenkung von BMW ausgestattet. Auch beim Porsche habe ich stets die Servotronic gewählt. Beim neuen Cayenne scheint die Lenkung auf kleine Bewegungen recht direkt anzusprechen. Auf der Stadtautobahn kam es bei leichten Lenkbewegungen schon einige Male zu einer stärkeren Reaktion als erwartet – da dachte ich: „Hoppla!“
Vielleicht hätte ich auf die Power Steering Plus verzichten können.
④ Verbrauch
Stadtverkehr: 5,5–7,0 km/l (meist kurze Strecken und kurze Fahrten)
Autobahn: 9,5–11,0 km/l
Er ist nach wie vor ein echter Benzinschlucker (lacht).
⑤ Komfort und Fahrgefühl
Auf dem Heimweg nach der Auslieferung dachte ich als Erstes: „Ich möchte am liebsten gleich weiterfahren – irgendwohin, ganz weit weg!“ Dieses Gefühl hatte ich in meinen rund 30 Jahren als Autofahrer noch nie. Der Cayenne ist so komfortabel und macht das Fahren so erlebbar, dass man am liebsten immer weiterfahren möchte.
Einer der großen Pluspunkte des Cayenne sind seine Sitze. Mit den 14-Wege-Sitzen lässt sich schnell eine bequeme, übersichtliche Sitzposition finden und speichern.
Auch nach langen Fahrten macht sich mein Rücken nicht bemerkbar. Die Sitze sind angenehm fest und so gestaltet, dass man nicht in eine unnatürliche Haltung gezwungen wird. Für mich sind sie schlichtweg hervorragend.
⑥ Reaktion der Familie
Meine Familie interessiert sich eigentlich überhaupt nicht für Autos. Umso mehr überraschte mich ihr spontaner Kommentar: „Das Auto fährt sich wirklich komfortabel.“ Im Sommer, wenn sich der Innenraum stärker aufheizt, dürfte sich die Sitzbelüftung besonders bezahlt machen.
⑦ Was mir besonders gefällt
1 Der geschmeidigere, zugleich kraftvolle Motor und die für ein Fahrzeug der Luxusklasse bemerkenswerte Ruhe
2 Der Komfort, der Lust auf lange Fahrten macht, die sichere Geradeausstabilität und die Bremsen, auf die man sich verlassen kann
6) Diese Optionen dürfen beim nächsten Porsche nicht fehlen
① 14-Wege-Sitze
② Sitzheizung und Sitzbelüftung
③ Verschiedene Sicherheitsausstattungen
7) Was mir weniger gefällt
1 Die Fahrzeuggröße
Schon mit dem 958 hatte ich große Schwierigkeiten. Mit seiner nochmals gewachsenen Breite von 1.983 mm ist der neue Cayenne im Alltag ehrlich gesagt nicht besonders handlich. Besonders problematisch sind Parkplätze unterwegs.
Bei ebenerdigen Parkplätzen mit Münzeinwurf ist die maximale Fahrzeugbreite laut Spezifikation auf 1.900 mm begrenzt. Je nach Abstand zu den Nachbarplätzen kann das Parken unmöglich sein. Deshalb informiere ich mich vor jedem Ausflug über die Parkmöglichkeiten und suche gezielt ebenerdige Parkplätze mit ausreichend Platz oder größere, neuere Anlagen.
Natürlich achte ich auch auf Fahrer, die sich direkt neben das Auto stellen oder parken (lacht).
Manchmal fahre ich mit dem GLA voraus, sehe mir die Lage vor Ort an und komme bei späteren Besuchen mit dem Cayenne wieder.

2 PCM und Porsche Connect
Die verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten machen es umständlich: Bluetooth mit dem iPhone, Apple CarPlay und Porsche Connect über WLAN. Selbst für mich als digital versierten Vater ist das mühsam – ich kann mir vorstellen, dass es älteren Nutzern noch schwerer fällt, alle Funktionen zu beherrschen.
Außerdem sollte die Software stabiler laufen.
3 Die Haltung des Importeurs (Porsche Japan)
Das ist weniger ein Kritikpunkt als vielmehr ein Wunsch für die Zukunft: Ich würde mir wünschen, dass Porsche Japan nicht einfach Christophorus ins Japanische übersetzt, sondern ein eigenes Magazin herausgibt.
Vielleicht lässt sich das nicht so einfach ändern. Doch bei Porsche wie auch bei BMW werden die Artikel aus den jeweiligen Heimatmärkten lediglich übersetzt – dadurch bleibt der Inhalt wenig spannend.
Das Mercedes-me-Magazin bietet dagegen viel Lesestoff. Ich freue mich jedes Mal, wenn es bei mir zu Hause ankommt.
8) Fazit
Ich bin nun schon mit meinem zweiten Cayenne unterwegs und bin wirklich froh, dass ich damals den großen Schritt gewagt und ihn gekauft habe. Selbst ich, der keineswegs ein sportlicher Fahrer ist, kann mit ihm die Freude am Fahren erleben. Der Cayenne ist ein großartiger Begleiter, mit dem ich viele glückliche Momente teile.
9) Was bedeutet Porsche für Sie?
Für mich ist Porsche „die beste Quelle der Motivation“!
In der Vergangenheit war ich einige Male in den Büros und Werken deutscher Automobilhersteller und Zulieferer zu Besuch – darunter BMW, Mercedes-Benz, Audi, Volkswagen, Bosch und Continental.
Bei jedem Unternehmen spürte ich eine klare Abgrenzung von den Wettbewerbern sowie eine eigene Unternehmenskultur, Atmosphäre und Mentalität.
Ich bin dankbar, ein so großartiges Auto wie einen Porsche fahren zu dürfen – für mich die Spitze des deutschen Automobilbaus. Gleichzeitig denke ich: „Ich möchte diesen besonderen Reiz auch in Zukunft in vollen Zügen genießen und mich bei der Arbeit weiter anstrengen, damit ich mich auch beim nächsten Mal wieder für einen Porsche entscheiden kann.“
Genau deshalb ist Porsche für mich die beste Quelle der Motivation.
〘Eindruck der Blogbetreiberin〙
Als ich im vergangenen Jahr den neuen Cayenne zur Probe fuhr, war ich von seiner Geschmeidigkeit und der Präzision der Lenkung beeindruckt. Ich dachte nur: „Der neue Cayenne ist ja ein unglaublich gut gemachtes Auto!“ Selbst mein Mann, der bis dahin immer gesagt hatte: „SUVs mag ich nicht“, war plötzlich ganz begeistert und rief: „Diesen Cayenne hätte ich gern!“ Das hat mich wirklich überrascht (lacht). Auch als SUV vermittelt der Cayenne den typischen Porsche-Geist. Den hätte ich ebenfalls gern (lacht). Vielen Dank für den Bericht, 風の坂道!
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