Warum Porsche seine Stärken kennt und sich immer weiterentwickelt
公開日:2018.01.22
Die Gedanken eines grübelnden Berufstätigen
Dieser Blog trägt zwar den Titel „Willkommen zu Hause, PORSCHE“, doch in letzter Zeit lesen sich meine Beiträge eher wie die Gedanken eines Porsche-Fans, der sich den Kopf zerbricht. Und auch heute geht es um etwas, worüber ich gerade nachdenke.
Die eigenen Stärken erkennt man oft selbst nur schwer. Denn meist zeigen sie sich ganz unbewusst. Was uns scheinbar mühelos gelingt oder womit wir gute Ergebnisse erzielen, ohne uns besonders anzustrengen – genau darin verbergen sich oft unsere Stärken.
Weil wir uns dabei nicht so fühlen, als würden wir uns besonders anstrengen, empfinden wir auch kaum ein Erfolgserlebnis. Wir schenken diesen Fähigkeiten also wenig Aufmerksamkeit, und sie bleiben uns selbst oft verborgen. Selbst wenn andere sagen: „Du bist wirklich beeindruckend, wenn du …“, fällt es uns manchmal schwer, das anzunehmen. Wir antworten dann: „Ach, das ist doch nichts Besonderes.“
Stattdessen denken wir oft: „Wenn ich doch nur auch noch diese oder jene Fähigkeit hätte.“ Wir wünschen uns also gerade das, was uns fehlt.
Wie lassen sich die eigenen Stärken erkennen?
Wie kann man unter diesen Umständen die eigenen Stärken entdecken? Ich glaube, am Ende führt kaum ein Weg am Vergleich mit anderen vorbei.
Nehmen wir Porsche als Beispiel: Dass die präzise Lenkung, die Leistung von Gas und Bremse sowie die Stabilität bei hohem Tempo und der Kontakt zur Fahrbahn so beeindruckend sind, wird einem vor allem im Vergleich mit anderen Autos bewusst.
Auf der Welt gibt es Fahrzeuge verschiedenster Hersteller. Gerade weil man auch Autos anderer Marken gefahren ist, nimmt man die Stärken eines Porsche umso deutlicher wahr. Dass Porsche seiner DNA treu bleibt und bis heute als Hersteller luxuriöser Sportwagen die Automobilbranche weltweit prägt, ist auch den Wettbewerbern zu verdanken.
Wenn es auf der Welt nur Porsche gäbe, hätte die Marke womöglich eine ihrer wichtigsten Stärken übersehen und abgelegt (Wobei Ferdinand Porsche so etwas wohl nicht getan hätte …) – und vielleicht gäbe es den Porsche, wie wir ihn heute kennen, dann gar nicht.
Wenn man es so betrachtet, tragen auch Mercedes-Benz, BMW, Audi, Ferrari und die japanischen Automobilhersteller dazu bei, dass Porsche Porsche sein kann.
Porsche muss also nicht allein allen davonfahren. Gerade weil auch die Wettbewerber alles geben, kann die Marke immer wieder aufs Neue Porsche sein. Ich hoffe deshalb, dass sich alle Hersteller ordentlich ins Zeug legen! (Ganz schön überheblich von mir, was? …)
Beinahe hätte ich meine Stärke aufgegeben
Vor Kurzem hatte ich Gelegenheit, mich intensiver mit meinen eigenen Stärken auseinanderzusetzen. Ich beschäftige mich schon eine Weile mit beruflicher Entwicklung und dachte, ich wüsste zumindest ein bisschen darüber, wie man seine Stärken findet. Doch neulich ist mir etwas klar geworden:
Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was meine eigenen Stärken sind …!
Schlimmer noch: Beinahe hätte ich diese Stärke einfach über Bord geworfen. Oh je … Dass ich es noch rechtzeitig erkannt habe, verdanke ich dem Vergleich mit anderen.
… Aber worum ging es hier eigentlich noch gleich? Na gut, zurück an die Arbeit!
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