Der Kofferraum des Porsche Boxster bietet überraschend viel Platz – sogar für einen großen Koffer!

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Tests & Fahrberichte

Kofferraum im offenen Zweisitzer: Mehr Platz als gedacht

Viele glauben, „in den Kofferraum eines Boxster passt kaum Gepäck“ – das habe ich zumindest schon oft gehört (früher dachte ich das selbst). Deshalb wollte ich einfach einmal ausprobieren, wie viel tatsächlich hineinpasst.

Der Boxster hat einen Mittelmotor, der in der Fahrzeugmitte sitzt. Dadurch gibt es zwei Kofferräume: einen vorn und einen hinten. Öffnen lässt sich der Kofferraum, indem man den Hebel unter dem Fahrersitz kurz nach oben zieht oder

die Kofferraumtaste am Fahrzeugschlüssel drückt.

Übrigens hat der Boxster Kofferräume vorn und hinten – deshalb hat auch sein Schlüssel mehr Tasten als der Schlüssel anderer Porsche-Modelle. (Links der Boxster, rechts der Panamera.)

Mit einem hörbaren „Plopp“ springt die Fronthaube ein Stück auf. Dann greift man in den Spalt und zieht den darunterliegenden Hebel:

Die Haube öffnet sich ganz, und der Kofferraum ist überraschend geräumig.

Der Kofferraum ist deutlich tiefer, als ich gedacht hätte. Sogar der mittelgroße Koffer, den mein Mann regelmäßig auf Geschäftsreisen ins Ausland mitnimmt, passt ganz bequem hinein.

Aufrecht sieht das Ganze so aus. Natürlich lässt sich die Haube in dieser Position nicht schließen – aber wird damit deutlich, wie tief der Kofferraum des Boxster ist?

Auch der Porsche-Koffer von Rimowa mit 33 Litern Volumen passt locker hinein.

Bei dem Platzangebot passen vermutlich sogar drei davon hinein (lacht). Der mittelgroße Koffer von vorhin und ein zweiter Koffer passen zwar nicht zusammen hinein, aber ein Koffer plus Taschen und weiteres Gepäck sollten problemlos Platz finden.

Als Nächstes werfen wir einen Blick auf den hinteren Kofferraum. Er ist nicht so tief wie der vordere.

Für einen mittelgroßen Koffer reicht der Platz zwar nicht,

der kleinere Porsche-Koffer mit 33 Litern Volumen passt aber problemlos hinein.

Wenn mein Mann allein mit dem Boxster auf Tour geht, verstaut er den Koffer vorn:

hinten kommt dann seine komplette Tourenausrüstung unter.

Motoröl, ein leichter Porsche-Originalwagenheber aus Aluminium für den 911 (den bekommt man nicht regulär im Handel – mein Mann hat ihn wohl bei einer Online-Auktion ersteigert), ein Reifenreparaturset und Wasser in einer Sprühflasche – das gehört alles dazu. Inspiriert von wata, der mit seinem Blog über Boxster-Touren bekannt geworden ist, möchte mein Mann für eine Reifenpanne unterwegs gewappnet sein und den Boxster jederzeit selbst wieder flottmachen können.

Mein Mann sagt immer: „Unter den offenen Zweisitzern anderer Hersteller bietet der Boxster ziemlich viel Kofferraum.“ Nach unserem kleinen Praxistest kann ich ihm nur zustimmen: Mit zwei Koffern im Boxster steht einer gemeinsamen Reise in einen japanischen Onsen – einer traditionellen heißen Quelle – nichts im Weg.

Na ja, in den Panamera passt natürlich noch mehr Gepäck (lacht).

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