Porsche 911 GT3: Wir haben den „PORSCHE“-Schriftzug als Dekorfolie ausprobiert

GT3 Touring Package | 車, 道路, ヤシの木, 建物, 屋外, リゾート地, 駐車場, PORSCHE, 911, 991
Porsche 911

Neulich hat mein Mann nach langem Hin und Her endlich seinen GT3 mit Dekorfolie bekleben lassen. Darüber hat er einen Artikel geschrieben – viel Spaß beim Lesen!

Dekorfolie auf dem GT3 – ja oder nein?

Schon beim Kauf des GT3 hatten wir lange über eine Frage gegrübelt:

Dekorfolie aufkleben lassen oder nicht?

Auch wenn es ein GT3 ist: Mit dem Touring-Paket wollten wir ihn nicht zu rennsportlich wirken lassen. Andererseits hätte ein Dekor wie beim konzeptionell ähnlichen 911 R ebenfalls gut gepasst.

911R

Damals kamen für uns zwei Varianten infrage:

  1. Nur den „PORSCHE“-Schriftzug als Seitendekor anbringen
  2. Seitendekor und zusätzlich Rennstreifen auf die Karosserie kleben

Das waren unsere Optionen.

Bei der Recherche stießen wir auf Instagram auf einen Besitzer eines GT3 Touring, der genau das für uns ideale Dekor angebracht hatte. An diesem Beispiel orientierten wir uns und erstellten in Photoshop verschiedene Simulationen.

https://www.instagram.com/p/B0tUioMp5uo/

Nach langem Überlegen entschieden wir uns dafür, den Wagen bei der Auslieferung zunächst im Serienzustand zu übernehmen und die Frage später noch einmal aufzugreifen.

In der Zwischenzeit schoben wir das Thema Dekorfolie erst einmal auf. Stattdessen ließen wir beim Porsche Zentrum die Türgriffe in Hochglanzschwarz lackieren – diese Option hatten wir bei der Bestellung vergessen. So rückte unser GT3 Touring Schritt für Schritt näher an unser Wunschauto heran.

Türgriff des GT3 in Hochglanzschwarz

Wir haben die Dekorfolie ausprobiert

Eines Tages sahen wir auf dem Royu Driveway den Wagen eines Bekannten, der ebenfalls einen GT3 Touring fährt. An den Seiten seines Autos war der „PORSCHE“-Schriftzug als Dekor angebracht.

In natura sah das wirklich stark aus und ließ die Seitenpartie markanter wirken. Der Wagen wirkte insgesamt schlanker, fast so, als hätte er rund um die Mitte etwas abgespeckt. Auch schien er noch tiefer auf der Straße zu stehen.

Der Besitzer erzählte uns, dass das Dekor nicht von Porsche stammte, sondern eigens von einem Folierungsbetrieb angefertigt worden war. Bei einem früheren Auto hatte er einmal Original-Dekorfolie anbringen lassen, die recht dünn war und leicht Luftblasen bekam. Diesmal hatte er sich deshalb für eine individuell angefertigte Variante entschieden.

Wir ließen uns den Betrieb empfehlen und brachten unseren GT3 später dorthin. Nachdem wir uns vor Ort von der Qualität der Folie überzeugt und die verfügbaren Farben angesehen hatten, stand die Entscheidung fest: Wir ließen das Dekor dort anbringen.

Für die Folie hatten wir uns Folgendes vorgestellt:

  • Ein Farbton, der etwas heller als Schwarz ist, zum Beispiel ein dunkles Silber
  • Eine möglichst gute Abstimmung auf das Satin-Platin der Räder

Beim Blick auf die Farbmuster entdeckten wir einen Farbton namens „Charcoal“ oder so ähnlich – den genauen Namen habe ich vergessen. Es war ein dunkles Grausilber mit einem ganz leichten Braunton.

Am Auto passte der dezente Braunton der Folie hervorragend zum leicht gelblichen Unterton der Lackfarbe Kreide. Außerdem kam dieser Farbton der Farbe der Räder am nächsten. Besonders gut gefiel uns, dass das Dekor je nach Lichteinfall mal schwarz, mal silbern oder grau wirkt. Also entschieden wir uns dafür.

Wir ließen den Wagen etwa zwei Tage dort. Als wir ihn abholten, war unser GT3 – auch wenn wir vielleicht nicht ganz objektiv sind – wirklich beeindruckend. Die Seitenpartie wirkte deutlich schlanker und aufgeräumter, wodurch auch die kräftigen hinteren Kotflügel noch stärker zur Geltung kamen.

So sieht der GT3 mit dem fertig angebrachten Dekor aus:

GT3 Touring mit Dekorfolie

PORSCHE-Dekor auf dem 991.2 GT3

PORSCHE-Dekor

PORSCHE-Dekor auf dem GT3

Porsche 911 GT3 Touring-Paket

Eigentlich war ich nie ein großer Fan davon, Autos mit Dekorfolien zu bekleben. Doch seit wir es ausprobiert haben, macht es gleich wieder mehr Freude, den Wagen zu fahren – und optisch gefällt uns das Ergebnis ausgesprochen gut. So langsam entdecken wir, wie viel Spaß schon kleine Individualisierungen am eigenen Porsche machen können.

 

Hiro

Ich bin Minas Ehemann. Ich fahre Autos nicht als Mode oder Statussymbol. Mir gefallen Wagen, die Spaß machen, als Industrieprodukt überzeugen und in denen man die Absicht der Macher spürt. Lange Touren sind meine Leidenschaft, und ein Auto zählt erst, wenn man es fährt. An freien Tagen reise ich mit unseren Wagen durch Japan. Im Blog schreibe ich vor allem Fahrberichte und Tourenberichte und kümmere mich um die Technik der Seite und ums Tuning.

Profile

Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.

Kommentare schließen
  • Comment ( 0 )

  • Trackbacks are closed.

  1. No comments yet.