5 Tipps für perfekte Fotos vom eigenen Porsche – Boxster, Panamera & Co.

971パナメーラターボ | 車, 屋外, PORSCHE, Panamera
Unser Auto‑Leben

Ich bin auf Instagram

Ich bin auch auf Instagram unterwegs (und poste dort eigentlich fast nur Porsche-Fotos). Wenn ich durch den Feed scrolle (heißt das so?), entdecke ich jede Menge wunderschöne Aufnahmen von den Autos anderer Besitzer. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch eine tolle Inspiration, um selbst besser fotografieren zu lernen.

Früher habe ich Autos fotografiert, ohne mir über den Bildaufbau Gedanken zu machen. Seit ich auf Instagram bin, denke ich mir aber: „Wenn ich schon Fotos von meinem geliebten Auto mache, dann möchte ich es auch richtig schön in Szene setzen.“ Und so achte ich inzwischen ein wenig mehr darauf.

Deshalb möchte ich heute fünf Tipps vorstellen, die ich selbst recherchiert oder von meinem Mann gelernt habe und die ich für besonders hilfreich halte, wenn man sein eigenes Auto schön fotografieren möchte.

Fünf Tipps für schöne Porsche-Fotos

Hier sind fünf Punkte, die meiner Meinung nach wichtig sind, um das eigene Auto gekonnt in Szene zu setzen.

① Die passende Kulisse für den eigenen Porsche finden

Bevor man mit dem Fotografieren beginnt, sollte man sich überlegen: „In welcher Umgebung kommt mein Auto am besten zur Geltung?“ Denn selbst bei Porsche-Modellen gibt es große Unterschiede: Ein zweisitziger Roadster wie der Boxster passt zu anderen Kulissen als die luxuriöse Limousine Panamera.

Welche Kulisse am besten passt, hängt natürlich vom persönlichen Geschmack und Stil ab – und auch von der Lackfarbe. Eine einzig richtige Antwort gibt es also nicht. Am besten orientiert man sich daran, was einem selbst gefällt.

Bei unseren Porsche-Modellen würde ich es zum Beispiel so beschreiben:

„Der weiße Boxster mit rotem Verdeck macht sich besonders gut in der Natur. Vor strahlend blauem Himmel, am Meer oder im grünen Bergland kommt das Weiß noch besser zur Geltung. Der Panamera in Nachtblaumetallic passt dagegen – wie der Name schon sagt – besonders gut in die Dämmerung oder in eine etwas dunklere Umgebung. Und statt einer Naturkulisse steht ihm meiner Meinung nach die Stadt besser.“

② Bildaufbau und Idee festlegen

Statt einfach draufloszuknipsen, sollte man sich überlegen, was das Foto zeigen soll: „Ich möchte den Kontrast zwischen dem blauen Meer und dem Boxster einfangen.“, „Ich möchte das Heck des Panamera besonders schön fotografieren.“ oder „Ich möchte das Porsche-Logo in Szene setzen.“

Wer sich vorher Gedanken über den Bildaufbau macht, kann die besonderen Reize des eigenen Autos besser hervorheben – und erhält oft das überzeugendere Foto.

③ Die Technik für schöne Autofotos verbessern

Natürlich kommt es auch beim Fotografieren auf die richtige Technik an. Das sage ich jetzt ganz selbstbewusst, obwohl mein Mann mich oft fragt: „Warum beschäftigst du dich nicht damit, wie man das Auto noch cooler fotografieren kann?“ oder „Was genau willst du eigentlich aufnehmen?! (゚д゚)“ (-_-). Ich bin schließlich keine Profifotografin, aber ein paar grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten möchte ich mir schon aneignen, damit meine Fotos ordentlich werden.

Diese Tipps habe ich bisher recherchiert oder von anderen gelernt und versuche, sie beim Fotografieren zu beherzigen:

① Die Vorderräder leicht einschlagen
Steht das Auto mit gerade ausgerichteten Rädern da, wirkt das Foto oft etwas statisch. Schlägt man die Vorderräder leicht ein, kommt sofort mehr Dynamik ins Bild.

Soll das Foto dagegen bewusst ruhig wirken, ist es eine gute Idee, die Räder gerade auszurichten.

② Mit dem iPhone die zweifache Vergrößerung nutzen
Das „iPhone X“ und das „iPhone 7/8 Plus“ haben auf der Rückseite zwei Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten: ein Weitwinkelobjektiv (1x) und ein Teleobjektiv (2x). Meist fotografiert man mit dem Weitwinkelobjektiv (1x). Dafür muss man allerdings sehr nah ans Auto herangehen, wodurch es durch die Perspektive verzerrt wirken kann. (Beim Boxster sieht das Heck dann zum Beispiel übertrieben wuchtig aus.)

Wechselt man in der Kamera-App vom Weitwinkelobjektiv (1x) zum Teleobjektiv (2x), kann man etwas weiter vom Auto entfernt fotografieren. So wirkt die Karosserie natürlicher und kommt der Ansicht mit bloßem Auge näher. Außerdem bleibt die Bildqualität bei „2x“ erhalten.

③ Die Kamera leicht schräg halten
Wenn man die Kamera schräg hält, verläuft auch der Boden schräg. Das erzeugt mehr Tiefe und lässt das Auto auf dem Foto richtig schnell wirken (zumindest gefühlt!). Natürlich sehen auch gerade ausgerichtete Aufnahmen gut aus. Wenn man dem Bild aber einen etwas anderen Look verleihen möchte, ist diese Perspektive einen Versuch wert.

④ Fotos nachbearbeiten

Fotos vom iPhone sehen auch unbearbeitet schon gut aus. Trotzdem denke ich oft: „Mit etwas mehr Farbsättigung wäre das noch schöner“ oder „Ein wenig mehr Glanzlichter würden dem Bild den letzten Schliff geben.“

In solchen Fällen nutze ich die kostenlose Foto-App „Snapseed“ von Google. Sie bietet erstaunlich viele Möglichkeiten – fast wie Photoshop. Besonders gern verwende ich die Unschärfefunktion: Ein leicht unscharfer Hintergrund hebt das Auto noch besser hervor und kann sogar ein Foto retten, mit dem ich zunächst nicht ganz zufrieden war. Übrigens bearbeite ich fast alle meine Instagram-Fotos mit Snapseed.

⑤ Eine gute Kamera kaufen

Am Ende führt wohl kein Weg daran vorbei … (lacht). Egal, wie sehr ich mich mit dem iPhone anstrenge oder meine eigene, schon etwas ältere Spiegelreflexkamera benutze – an die spiegellose Systemkamera Sony α7 III meines Mannes komme ich einfach nicht heran.

《新品》SONY (ソニー) α7III ボディ ILCE-7M3[ ミラーレス一眼カメラ | デジタル一眼カメラ | デジタルカメラ ] 【KK9N0D18P】

→ Zum Hintergrund: Unglaublich schöne Bilder! Mein Mann hat sich die Sony α7 III gekauft.

Der Autofokus sitzt sofort, die Serienbildgeschwindigkeit ist hoch und selbst alltägliche Motive wie Tisch und Stühle sehen auf den Fotos großartig aus. Auch das Bokeh im Hintergrund ist beeindruckend. Mein Mann meint: „Selbst wenn man nicht besonders gut fotografieren kann, bekommt man mit dieser Kamera wahnsinnig schöne Bilder hin.“ (lacht)

Sogar den weit entfernten Fuji kann man damit so fotografieren, dass er zum Greifen nah wirkt:

Und auch das eigene Auto lässt sich ohne störende Verzerrungen perfekt in Szene setzen …

Wenn man wirklich ernsthaft fotografieren möchte, ist eine gute Kamera einfach die beste Wahl.

Übung macht den Meister

Was mir außerdem klar geworden ist: Wer seine fotografischen Fähigkeiten verbessern will, muss viel fotografieren. Wie bei der Arbeit und vielen anderen Dingen gilt auch hier: Ohne eine gewisse Menge an Übung wird die Qualität nicht besser. Am Anfang heißt es also vor allem: fotografieren, fotografieren und noch mehr fotografieren.

Die Autofotos meines Mannes sind immer wunderschön. (Wenn ich eines seiner Bilder auf Instagram poste, bekommt es ungefähr doppelt so viele Likes wie meine eigenen. -_-) Wahrscheinlich hat er im Laufe der Zeit schon Zehntausende Autobilder aufgenommen.

Auch Instagram kann eine gute Inspirationsquelle sein. Fotos mit vielen Likes überzeugen oft durch eine gute Bildqualität und einen gelungenen Bildaufbau. Ich möchte meine Fähigkeiten beim Fotografieren jedenfalls auch in Zukunft Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.

Kommentare schließen
  • Comment ( 0 )

  • Trackbacks are closed.

  1. No comments yet.