Porsche Taycan Turbo GT: In 1,9 Sekunden von 0 auf 96 km/h
公開日:
コンテンツ
Die beeindruckende Beschleunigung des Porsche Taycan Turbo GT
Porsches Elektroauto Taycan Turbo GT hat bei einem Beschleunigungstest des Magazins Car and Driver einen beeindruckenden Rekord aufgestellt. Von 0 auf 60 mph – rund 96 km/h – beschleunigte der Sportwagen in nur 1,9 Sekunden und blieb damit erstmals in der 69-jährigen Geschichte des Magazins unter der Zwei-Sekunden-Marke.
Besonders beeindruckend: Im Test unterbot der Taycan sogar den offiziellen Werkswert von 2,2 Sekunden. Das ist Porsche in Bestform.

Der Taycan übertraf damit den Lucid Air Sapphire, das Tesla Model S Plaid und sogar den Ferrari SF90, der zuvor den Beschleunigungsrekord des Magazins hielt. Bemerkenswert ist auch, dass der getestete Wagen nicht mit dem Leichtbaupaket Weissach ausgestattet war. Mit diesem Paket könnte der Taycan Turbo GT also möglicherweise noch schneller sein.
Wie zuverlässig und wiederholbar ist die Beschleunigung?
Laut Dave VanderWerp von Car and Driver war der Rekord kein Zufall, sondern lässt sich zuverlässig wiederholen. Um etwaige Windeinflüsse zu berücksichtigen, ermittelt das Magazin den Durchschnitt der jeweils schnellsten Messungen in beiden Fahrtrichtungen. Der Taycan Turbo GT erreichte dabei 1,898 Sekunden in der einen und 1,910 Sekunden in der anderen Richtung – nahezu identische Werte. Das spricht für eine ausgesprochen konstante Beschleunigungsleistung.
Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie Porsche seine jahrzehntelange Erfahrung aus dem Rennsport auch ins Elektrozeitalter überträgt. Mehr als 70 Jahre Motorsport treffen auf modernste Elektroantriebstechnik – und ermöglichen Leistungen wie diese.
Eine neue Ära im Wettlauf um die Beschleunigung
Lange galt bei Supersportwagen die 200-mph-Marke – etwa 320 km/h – als entscheidender Maßstab. In den 1980er-Jahren stellte sich Porsche mit dem 959 dieser Herausforderung und erreichte 197 mph, also rund 317 km/h. Doch als immer mehr Fahrzeuge die 200-mph-Marke knackten, verlor die Höchstgeschwindigkeit für die meisten Menschen an Bedeutung – abgesehen von einer kleinen Gruppe besonders wohlhabender Käufer.

Ein ähnlicher Wandel scheint sich nun bei der Beschleunigung abzuzeichnen. In den 1990er-Jahren brauchte ein durchschnittlicher Kompaktwagen etwa zwölf Sekunden für den Sprint von 0 auf 60 mph. Wenn ein Sportwagen das in fünf Sekunden schaffte, war das sensationell. Heute erreicht sogar ein Toyota RAV4 Plug-in-Hybrid solche Werte, und ein reguläres Tesla Model 3 beschleunigt in etwas mehr als drei Sekunden.
Vor diesem Hintergrund lässt sich darüber diskutieren, wie viel ein Rekord von 1,9 Sekunden tatsächlich bedeutet. Dennoch ist es bemerkenswert, dass Porsche diese Marke erreicht hat.
Porsches Herausforderung im Elektrozeitalter
Schon zu Zeiten des Verbrennungsmotors hat Porsche stets nach technischer Spitzenleistung gestrebt. Daran hat sich auch im Elektrozeitalter nichts geändert. Die enorme Beschleunigung des Taycan Turbo GT zeigt, dass Porsche auch bei Elektroautos weiterhin auf Höchstleistung setzt.
Wie viel dieser Beschleunigung auf öffentlichen Straßen tatsächlich bringt, lässt sich allerdings diskutieren. Ein Sprint in weniger als zwei Sekunden setzt die Insassen starken G-Kräften aus und wirft mit Blick auf den Komfort Fragen auf. Zudem dürften sich im Alltag nur selten Gelegenheiten bieten, ein solches Potenzial auszuschöpfen.

Trotzdem ist es wichtig, dass Porsche sich immer wieder solchen Herausforderungen stellt. Die Technologien und Erkenntnisse aus der Entwicklung von Spitzenleistungen kommen letztlich auch anderen Fahrzeugen zugute. Fortschritte bei Elektroautos können zudem ganz praktische Verbesserungen ermöglichen – etwa eine größere Reichweite und kürzere Ladezeiten.
Der Beschleunigungsrekord des Porsche Taycan Turbo GT setzt einen neuen Maßstab für elektrische Supersportwagen. Wir dürfen gespannt sein, welche Innovationen Porsche im Bereich der Elektromobilität als Nächstes entwickelt.
このブログが気に入ったらフォローしてね!


Comment ( 0 )
Trackbacks are closed.
No comments yet.