Mein Mann holte mich tatsächlich mit einem Porsche 911 GT3 aus dem Krankenhaus ab

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Porsche 911

Mit unserem Sohn nach Hause

Vor Kurzem habe ich berichtet, dass ich unser drittes Kind, einen Jungen, zur Welt gebracht habe. Ein paar Tage später war es dann so weit: der Tag der Entlassung. Wegen Corona waren sowohl die Begleitung bei der Geburt als auch Besuche während des anschließenden Krankenhausaufenthalts verboten. Mein Mann konnte unseren Sohn also erst an diesem Tag zum ersten Mal sehen. Er wollte uns mit dem Auto von zu Hause abholen.

Allerdings sollten mein Sohn und ich noch ein wenig bei meinen Eltern bleiben. Nach der Abholung ging es deshalb nicht nach Hause, sondern zu ihnen.

Das Auto, in dem man das Krankenhaus verlässt, ist zugleich das erste Auto im Leben des Kindes. In einem früheren Beitrag hatte ich mich gefragt, womit mein Mann wohl vorfahren würde. Viele von euch haben fleißig mitgeraten – vielen Dank dafür!

Und die überraschende Antwort lautet …

Tatsächlich kam er mit dem GT3!!!

Der ist nicht gerade komfortabel – und es passen nur zwei Personen hinein!! … Moment mal, ich kann ja gar nicht mitfahren (*_*)!!

Wäre mein Mann tatsächlich allein mit dem GT3 gekommen und hätte gesagt: „Ich fahre mit unserem Sohn nach Hause. Du kannst ja mit dem Zug zurückfahren.“, wäre ich vermutlich ausgerastet, hätte einen Stein aus der Nähe nach dem GT3 geworfen und „Du Idiot!!!“ geschrien (die Hormone spielen nach der Geburt schließlich verrückt, haha).

Aber so war es natürlich nicht (lacht).

Unsere älteste Tochter wollte ebenfalls bei der Abholung dabei sein. Meine Schwiegermutter kam deshalb mit ihr im Nissan Note, und ich konnte sicher bei ihr einsteigen und zu meinen Eltern fahren.

Allerdings soll auch meine Schwiegermutter zu meinem Mann gesagt haben: „Was, ihr fahrt zu zweit? Warum nehmt ihr nicht einfach den Note und fahrt alle zusammen?“ (Eine berechtigte Frage.)

Mein Mann hatte für diesen Tag extra einen Porsche-Babysitz gekauft und alles vorbereitet. Und trotzdem: Schon mit gerade einmal fünf Tagen durfte unser Sohn in einem Porsche 911 GT3 mitfahren. Darum kann man ihn glatt beneiden! Vielleicht hat er in seinem früheren Leben besonders viel Gutes getan? (lacht)

Sein erstes Auto: ein Porsche 911 GT3

Als ich meinte: „Dass du tatsächlich mit dem GT3 kommst! Haha.“, erklärte mein Mann:

Das letzte Auto, in dem man im Leben mitfährt, ist wohl ein prunkvoller Leichenwagen. Diesmal machen wir es genau umgekehrt.
Das erste Auto im Leben sollte doch das feierlichste und schönste sein.
Ich wollte ihn in das beste Auto setzen, das wir zu Hause haben. Schließlich erlebt man diesen Moment nur ein einziges Mal.

So also seine Erklärung.

Wenn man es so betrachtet, hat er recht. Unser Sohn war erst fünf Tage alt und wird sich ganz sicher nicht daran erinnern, aber ich kann die Gedanken meines Mannes gut verstehen. Ich fände es schön, wenn unser Sohn später einmal ein Mann mit Handschaltgetriebe würde, der diesen GT3 fährt. Aber das lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Deshalb möchte ich ihm nach und nach Gelegenheiten geben, Sportwagen und Porsche kennenzulernen – und schauen, wohin sein Weg ihn führt.

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

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