Porsche Panamera oder Panamera Sport Turismo: Die Unterschiede im Vergleichstest, Teil 1
Veröffentlicht: 2018.07.21
Der vierte Unterschied
④ Weniger ausgeprägter Wandel zwischen Komfort und Sportlichkeit
Der Motorjournalist Gorō Okazaki beschrieb den Panamera Turbo einmal als Auto mit „einer Fahrweise wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde – der Wandel ist beeindruckend“. Dem kann ich nur zustimmen. Im komfortablen Luxusmodus wirkt der Panamera ganz anders als im Sport-Plus-Modus, in dem sich sowohl der Klang als auch das Fahrverhalten deutlich verändern. So lässt sich beides genießen: entspanntes Reisen und sportliches Fahren.
Der Sport Turismo fühlt sich dagegen von Anfang an sportlicher an und hat ein strafferes Fahrwerk. Deshalb ist der Unterschied beim Wechsel in den Sport- oder Sport-Plus-Modus weniger deutlich spürbar.

Mein Gesamtfazit aus Sicht einer Frau
Aus meiner Sicht als Ehefrau und Mutter wäre der Panamera Sport Turismo im Alltag die bessere Wahl.
Er lenkt sich direkt und wirkt beim Fahren weniger wuchtig, was das Handling erleichtert. Außerdem bietet der Sport Turismo auf der Rückbank Platz für drei Personen und einen größeren Kofferraum. Wenn Kinder mitfahren und beim Einkaufen auch einmal sperrige Dinge transportiert werden sollen, ist der Sport Turismo im Alltag praktischer.
Letztlich ist das natürlich Geschmackssache: Wer das an den 911 erinnernde Heckdesign mag oder besonderen Wert auf Luxus legt, ist vermutlich mit dem klassischen Panamera besser bedient.
Ich selbst mag das fließende Heck im Stil des 911 und auch das stattliche Auftreten des Panamera. Da vier Sitzplätze für uns derzeit ausreichen, gefällt mir der normale Panamera besser als der Sport Turismo.
Hier habe ich meine eigenen Eindrücke geschildert. Mein Mann möchte ebenfalls noch einen Fahrbericht schreiben – den reiche ich später nach.
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