Kabelloser GPS-Radarwarner GR-91 im Test: Das sind die Unterschiede zum GR-81
Veröffentlicht: 2018.12.09
Ein neuer GPS-Radarwarner für unser Porsche-Fahrerlebnis
Vor einiger Zeit habe ich im Blog über den „GPS-Radarwarner von Cellstar für die 12-Volt-Steckdose geschrieben, der mit rund 5.000 Yen günstig und ausgesprochen praktisch ist“.
Cellstar hat inzwischen einen neuen GPS-Empfänger auf den Markt gebracht: den GR-91. Mein Mann hat ihn kurzerhand gekauft, und nun ist er auch bei uns im Einsatz. Heute möchte ich berichten, was das neue Modell kann und worin es sich von seinem Vorgänger unterscheidet.
Cellstar GR-91: Funktionen und Ausstattung
Auch der neue GR-91 wird einfach in die Steckdose gesteckt – die Montage ist mit einem Handgriff erledigt.


Da das Gerät kompakt ist und keine Verkabelung benötigt, lässt es sich problemlos in ein anderes Auto mitnehmen. Auch im Mietwagen kann man es einfach verwenden.

Wie schon das Vorgängermodell warnt auch der GR-91 mit Sprachausgabe und Lichtsignalen vor Geschwindigkeitskontrollen und bekannten Gefahrenstellen. Empfängt das Gerät beispielsweise das GPS-Signal einer Induktionsschleife, meldet es: „In 2 km befindet sich eine Induktionsschleife. Gefahr – bitte Geschwindigkeit reduzieren.“ Die Warnung erfolgt anschließend auch bei 1 km und 500 m. Kurz vor der Messstelle heißt es dann:
„Die Kamera befindet sich geradeaus (rechts, links usw.). Die Durchfahrtsgeschwindigkeit beträgt xx km/h.“
Auf der Autobahn hat man ehrlich gesagt kaum Gelegenheit, auf ein Display zu schauen – und den Blick von der Straße abzuwenden wäre ohnehin gefährlich. Deshalb ist die akustische Warnung besonders praktisch.
Auch die Lichtsignale wurden gegenüber dem Vorgänger überarbeitet und sind nun schlichter gestaltet. Beim älteren Modell war die Leuchtfläche klein und auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Beim GR-91 sitzt dagegen nur noch eine einzelne Leuchte in der Mitte. Sie leuchtet je nach Warnstufe rot, gelb oder grün. Die Farbe ist an der Steckdose sofort zu erkennen, was die Bedienung im Alltag spürbar angenehmer macht.
Zu den wichtigsten neuen Funktionen gehören:
① Warnungen für Tempo-30-Zonen
Das Gerät warnt vor sogenannten „Zone 30“-Bereichen, die in den Richtlinien zur Geschwindigkeitsüberwachung aufgeführt sind. Dabei handelt es sich um Stadt- und Wohngebiete, in denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt ist.
② Erfasste Standorte neuer Geschwindigkeitsmessanlagen
Berücksichtigt werden auch neue, flexibel aufstellbare Messanlagen zur Überwachung von Nebenstraßen – einschließlich ehemaliger und verlegter Standorte.
③ Warnungen vor Geisterfahrerbereichen auf Autobahnen
Das Gerät weist auf Autobahnabschnitte hin, an denen die Gefahr besteht, versehentlich in die falsche Richtung zu fahren.
*Quelle: Cellstar Kogyo Co., Ltd., GR-Serie „GR-91“
Das sind die wichtigsten Neuerungen. Die Warnfunktion vor Geisterfahrerbereichen hat sich bei uns bereits auf der Kyūshū-Autobahn bewährt. Zunächst konnte ich mit der Formulierung „Geisterfahrerbereich“ allerdings wenig anfangen und fragte mich: „Was soll das heißen – wovor wird hier gewarnt?“ Erst beim genaueren Hinhören wurde mir klar, dass es um die Gefahr geht, auf der Autobahn als Geisterfahrer unterwegs zu sein. Die Funktion lässt sich bei Bedarf auch ausschalten. Natürlich erkennt der GPS-Empfänger außerdem mobile Geschwindigkeitsmessanlagen, über die derzeit viel berichtet wird.
GR-91 und GR-81 im Vergleich: Was hat sich geändert?
Wie schlägt sich das neue Modell im Vergleich zu dem Gerät, das wir bisher verwendet haben? Zunächst einmal sind beide ungefähr gleich groß.

Allerdings ist der Metallkontakt am Stecker etwas breiter. Mein Mann meint, dadurch sitzt der GR-91 fester in der Steckdose und löst sich nicht so leicht. (Beim Vorgängermodell kam es wohl vor, dass es sich beispielsweise im 964er aus der Steckdose löste. Mein Mann hatte deshalb ein Gummiband als Rutschschutz darumgewickelt.)

Übrigens ließ sich der GPS-Empfänger auch problemlos in einem luftgekühlten 911 installieren.

Bei der Klangqualität gibt es keine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. (Der Ton klingt etwas dumpf und ist bei laufender Musik nicht immer leicht zu hören.) Auch die farbigen Lichtsignale sind lediglich etwas besser erkennbar. Trotzdem: Der GR-91 berücksichtigt neue Kontrollstandorte, die aktuellen GPS-Daten lassen sich jeden Monat kostenlos herunterladen, und mit einem Preis von knapp 7.000 Yen ist er erschwinglich. Wer sich jetzt einen GPS-Radarwarner kaufen möchte, ist meiner Meinung nach mit dem neuen Modell besser beraten.
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