Neuer Porsche 911 Cabriolet (992): Diese Optionen haben wir gewählt
Veröffentlicht: 2020.04.01
Nach unserem Panamera fiel die Wahl auf einen neuen 911 (Baureihe 992) ohne S – und schließlich sogar auf ein Cabriolet. Mein Mann hat darüber bereits geschrieben. Heute möchte ich euch zeigen, welche Ausstattung wir für unseren Porsche gewählt haben.(Auch wenn heute der 1. April ist: Das ist kein Aprilscherz, haha.)
Neuer 911 (Baureihe 992) als Cabriolet
Unser Konzept für den neuen Porsche: ein 911 Cabriolet mit hohem Komfort für entspannte Fahrten.(Da sich die schwarze 911-Schriftzüge im japanischen Konfigurator nicht darstellen lassen, haben wir den europäischen Konfigurator verwendet.)
Serieninterieur in Schwarz/Mojavebeige mit Teilleder-Sitzen
Natürlich wissen wir, dass die Volllederausstattung mit lederbezogenem Armaturenbrett besonders hochwertig wirkt. Diesmal haben wir uns dennoch für das Serieninterieur entschieden – und für Beige, damit der Innenraum bei geöffnetem Verdeck besonders schön zur Geltung kommt.


Sportsitze
Bei den Sitzen haben wir uns für die normalen Sportsitze entschieden. Die Sportsitze Plus umschließen auch die Schultern stärker. Das ist beim sportlichen Fahren ein Vorteil, kann auf langen Strecken aber etwas auf die Schultern gehen. Da wir entspannt unterwegs sein möchten, haben wir darauf verzichtet.
Hinzu kommt: Bei den Sportsitzen Plus ist die Rückseite der Sitze serienmäßig silberfarben statt in der jeweiligen Sitzfarbe gehalten. Sie lässt sich unter anderem mit Holzdekor individualisieren. Für die Gesamtoptik fanden wir jedoch Sitze mit einer Rückseite in Sitzfarbe stimmiger – deshalb bleiben wir bei den Seriensitzen.
Sitzbelüftung vorn
Für ein Cabriolet ein absolutes Muss. An heißen Sommertagen ist die Sitzbelüftung Gold wert. Beim Boxster hatten wir darauf verzichtet und diese Entscheidung später bereut.
SportDesign-Paket
Das war eine der Optionen, die wir diesmal unbedingt haben wollten. Beim Cabriolet wirkt das Heck ziemlich breit und kräftig. Das hat durchaus seinen Reiz, aber ein etwas eleganterer, schlankerer Eindruck wäre uns auch lieb.
Deshalb haben wir das SportDesign-Paket gewählt, bei dem das Kennzeichen am Heck höher sitzt. Dadurch wirkt das Heck optisch weniger wuchtig und der Wagen insgesamt sportlicher.

Auch die Front wirkt mit ihrer V-förmigen Gestaltung der Lufteinlässe etwas markanter.

Ein Blick auf das Design des kürzlich vorgestellten 992 Turbo S und auf die Erlkönigfotos der wohl noch kommenden Modelle GT3 und GTS zeigt ebenfalls: Das Kennzeichen sitzt weiter oben am Heck – sie greifen also die Gestaltung des SportDesign-Pakets auf. Daher vermuten wir, dass dieser Look bei den sportlicheren 992-Modellen künftig prägend sein wird.
Auch weil wir dieses neue Design ein wenig vorwegnehmen wollten, fiel unsere Wahl auf das Paket.
SportDesign-Seitenschweller
Schon beim Kauf unseres Boxsters und später des GT3 hatten wir uns hinterher geärgert, diese Option nicht gewählt zu haben. Beim dritten Mal sollte es nun klappen: Die Seitenschweller sind in Wagenfarbe lackiert und lassen das Auto von der Seite optisch tiefer wirken.

Sport Chrono Paket
Das Sport Chrono Paket war selbstverständlich gesetzt. Am liebsten wäre es uns, wenn Porsche es gleich serienmäßig anbieten würde, haha.
19-/20-Zoll-Carrera-Räder
Bei der Wahl der Räder haben wir lange überlegt.
Beim Carrera ohne S haben die Bremsscheiben einen Durchmesser von 330 mm und sind damit eine Nummer kleiner als die 350-mm-Scheiben des Carrera S. Mit den optionalen 20-/21-Zoll-Rädern wirken die Bremsscheiben deshalb vergleichsweise klein; bei Rädern mit wenigen Speichen kann das Ganze etwas verloren aussehen.
Zu den großen Rädern würden daher PCCB-Bremsen mit ihren größeren Scheiben optisch gut passen. Das würde den Preis allerdings deutlich nach oben treiben.
Außerdem steht für uns der Fahrkomfort im Vordergrund, weshalb wir bewusst bei den serienmäßigen 19-/20-Zoll-Rädern bleiben. Ihr Design gefällt uns, und die Größe hätte vor einigen Jahren locker als optionales Upgrade gegolten. Auch optisch wirken sie keineswegs zu klein – das gab schließlich den Ausschlag.

LED-Hauptscheinwerfer inklusive PDLS Plus
Die noch höher positionierten LED-Matrix-Hauptscheinwerfer hatten wir früher für unseren Panamera Turbo gewählt. Im Alltag haben wir sie allerdings kaum genutzt. Deshalb entschieden wir uns diesmal für die eine Stufe darunter angesiedelten LED-Hauptscheinwerfer mit PDLS Plus.
Bei PDLS Plus passt sich der Scheinwerferwinkel dem Lenkeinschlag an. Diese Funktion gefällt mir besonders gut.
Automatisch abblendende Spiegel
Die automatische Abblendfunktion selbst war für uns kein entscheidendes Thema. Ausschlaggebend war, dass die automatische Scheibenwischerfunktion im Paket enthalten ist.
Abstandsregeltempostat
Zunächst dachte ich, dass ein Abstandsregeltempostat im 911 nicht unbedingt nötig wäre. Doch unser Konzept setzt diesmal ganz bewusst auf Komfort. Auf langen Autobahnfahrten ist das System einfach ausgesprochen praktisch.
Spurwechselassistent
Auch unser Ansprechpartner im Porsche Zentrum empfahl die Option: „Mit dem Verdeck ist das eine gute Wahl.“ Tatsächlich ist die Sicht schräg nach hinten bei einem Boxster oder Cabriolet stark eingeschränkt. Aus Sicherheitsgründen haben wir den Spurwechselassistenten deshalb mitbestellt.
Porsche Entry & Drive
Diese Option hat meine Frau nachdrücklich gewünscht. Mir persönlich ist sie nicht so wichtig. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, hat man allerdings oft alle Hände voll – da ist es praktisch, zum Ein- und Aussteigen nicht jedes Mal den Schlüssel herausholen zu müssen.

Multifunktions-GT-Sportlenkrad
Der Name verrät nicht sofort, worum es geht: Im Grunde ist es ein GT-Sportlenkrad mit kleinerem Durchmesser, kombiniert mit einer Lenkradheizung.
Unser AMG S 63 Coupé hatte eine Lenkradheizung, die ich sehr praktisch fand. In einem Cabriolet dürfte sie im Winter noch nützlicher sein – deshalb haben wir sie gewählt.
Ablagenpaket
Dieses kostenlose Paket umfasst unter anderem ein Ablagenetz auf der Beifahrerseite.
Porsche-Wappen auf den Kopfstützen
Das Porsche-Wappen wird in die Kopfstützen geprägt. Da es sich um ein Cabriolet handelt, fanden wir, dass es von außen sichtbar gut aussehen würde.
Interieur-Paket in dunklem Paldao
Die Option ist nicht gerade günstig, aber das Holzdekor gefällt uns ausgesprochen gut: Es wirkt modern und nicht so altmodisch, wie man es bei „Holz“ vielleicht erwartet. Neben den Dekoreinlagen werden auch die Zierleisten von Schwarz auf Silber umgestellt – dadurch wirkt der Innenraum gleich viel heller.

911-Schriftzug in Schwarz hochglanz
Normalerweise steht am Heck als Modellschriftzug „911 Carrera“ in Silber. Wir haben stattdessen nur den Schriftzug „911“ gewählt – und zwar in Schwarz hochglanz.
Auf Aventuringrün wäre der silberne „911“-Schriftzug für unseren Geschmack etwas zu auffällig gewesen. Deshalb fiel die Wahl auf Schwarz.
Wir hatten auch überlegt, den Drehzahlmesser mit einem weißen Ring als Akzent zu versehen. Da sich an der Karosserie und den übrigen Details jedoch kein Weiß findet, haben wir es aus Gründen der Gesamtbalance gelassen.
Weitere Details zu unserem 911 Cabriolet
Auf die Sportabgasanlage, die wir sonst fast immer mitbestellen, haben wir diesmal verzichtet.
Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens steht bei diesem Auto der Komfort im Mittelpunkt. Zweitens haben wir mit dem 981 Boxster GTS und dem GT3 Touring bereits Autos, bei denen wir den Klang genießen können – bei diesem 911 muss der Sound also nicht im Vordergrund stehen. Und drittens gefällt uns das eckige Endrohr der serienmäßigen Abgasanlage, das an die Abgasanlage der Turbo-Modelle erinnert. Zu diesem Endrohr passt auch der hintere Stoßfänger des SportDesign-Pakets besonders gut.

Sollten wir die Sportabgasanlage später doch vermissen, lässt sie sich eventuell nachrüsten.(Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dafür noch keine Nachrüstoption, aber wir gehen davon aus, dass sie irgendwann angeboten wird.) Deshalb verzichten wir zunächst darauf.
Wann genau unser neuer 911 geliefert wird, wissen wir noch nicht. Bis dahin freuen wir uns und warten ganz entspannt darauf, dass unser komfortabel ausgestattetes Cabriolet bei uns zu Hause ankommt.
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