Mit dem Porsche Taycan und der Fähre nach Hokkaidō: Über 1000 Kilometer elektrisch unterwegs

ポルシェタイカン
Porsche Taycan

7月、夏休みに入ってすぐ、家族5人で北海道へ旅行に行った。私の愛車のタイカン4Sクロスツーリスモをフェリーに積んで、現地で1200キロほどを走りながら北海道を横断したのだが、その記録を、まずは「行き帰りのフェリー編」として残しておけたらなと思う。

Warum wir unser Auto auf die Fähre geladen haben

Alles begann mit dem Wunsch: „Diesen Sommer wollen wir es gern etwas kühler – wie wäre es mit Hokkaidō?

Von Kansai nach Hokkaidō sind es mit dem Flugzeug unter zwei Stunden. Dort einfach einen Mietwagen nehmen und losfahren – das klingt am einfachsten. Das war auch unser erster Gedanke.

Doch dann meinte mein Mann: „Hokkaidō ist riesig. Wir werden viel unterwegs sein, und ohne eigenes Auto ständig einen Mietwagen zu fahren, ist ehrlich gesagt nicht ideal.

Da hatte er recht (lacht).

Unser Familiensinn tendiert nicht zu Städtereisen oder Shopping, sondern wir wollen vor allem die Natur spüren. Besonders für die Kinder ist es uns wichtig, „dass sie mit allen Sinnen unvergessliche Naturerlebnisse sammeln können, solange ihre Wahrnehmung noch so empfänglich ist.“

北海道 釧路源流カヌー

Auf dieser Reise hatten wir die Gelegenheit, am Quellfluss des Kushiro-Flusses Kanu zu fahren.

Deshalb wollten wir nicht nur Sapporo besuchen, sondern auch die naturreiche Region Dōtō mit Kushiro erkunden. Die Strecken würden dabei lang werden.

Also kamen wir zu dem Schluss: Mit unserem eigenen Auto macht das Fahren mehr Spaß und gibt mehr Freiheit.

Warum nicht Tesla, sondern der Porsche Taycan?

Als feststand, dass wir mit dem Auto nach Hokkaidō fahren, war Tesla unsere erste Wahl – besonders wegen der Autopilot-Funktion, die lange Fahrstrecken erleichtert.

Doch wir stellten fest, dass Tesla-Supercharger auf Hokkaidō rar sind. Zwar hätten wir das Auto auf der Fähre mitnehmen können, jedoch wäre das Laden vor Ort umständlich gewesen, da Supercharger echten Komfort bieten.

Anders sieht es mit CHAdeMO-Ladestationen aus – diese sind auf Hokkaidō relativ gut verbreitet.

Also dachten wir: „Dann fahren wir lieber mit dem Taycan.

Auf der Fähre laden zu können wäre zwar sehr praktisch, doch derzeit ist das auf den Schiffen nicht möglich. Das wäre eine wünschenswerte Entwicklung für die Zukunft.

EVs müssen beim Einschiffen spezielle Spuren nutzen

Für die Überfahrt von Maizuru nach Otaru nutzten wir die Fähre der Shin Nihonkai Ferry. Bei der Buchung gaben wir an, dass unser Taycan ein reines Elektrofahrzeug ist. Am Tag der Abfahrt rief man uns an:

Ist der Taycan ein reines Elektroauto oder ein Hybrid?

Wir antworteten 100% elektrisch. Dann hieß es: „Bitte benutzen Sie beim Einschiffen eine separate Spur für Elektrofahrzeuge und informieren Sie die Mitarbeiter am Hafen entsprechend.

Im Parkhaus des Maizuru-Hafens zeigten wir dies an – und tatsächlich warteten wir an einem separaten Bereich; das Auto war bei Hin- und Rückfahrt jeweils das einzige Elektrofahrzeug.

Porsche Taycan auf der Fähre

Elektroautos werden zuerst von Bord gefahren, aber zuletzt eingeschifft – was den Ablauf eigentlich erleichterte.

Allerdings wirkte es etwas skurril, unser Taycan einsam in der weiten Schiffshalle zu sehen, und fragte mich „Wird vor Elektroautos so sehr gewarnt? Glauben sie etwa an eine Explosionsgefahr?

Andererseits ist es auch ein Vorteil, ohne Angst vor einem Parkplatznachbarn mit zu knallenden Türen entspannt zu parken – eine Art VIP-Behandlung für EVs (lacht).

Zeit und Kosten der Fährüberfahrt

Die Fähre legte gegen 23:50 Uhr in Maizuru ab und kam am nächsten Tag gegen 20:30 Uhr in Otaru an – also etwa 22 Stunden an Bord.

Warum mitten in der Nacht ablegen? Uns wurde erklärt, dass die Fähren hauptsächlich für Lastwagentransporte konzipiert sind. Für Passagiere stehen nur rund 30 Autoparkplätze zur Verfügung, Lastwagen fast 150. Die Fahrpläne richten sich nach dem Logistikbedarf der LKW.

Die Kabinen mussten wir für fünf Personen auf zwei Räume aufteilen. Die Kosten lagen bei etwa 150.000 Yen pro Strecke, also circa 300.000 Yen für Hin- und Rückfahrt inklusive Tarif für den Taycan (unter 5 Meter Länge) und unsere Kabinen.

Das ist ziemlich teuer! Ehrlich gesagt wäre ein Flug günstiger, schneller und bequemer gewesen.

Die Fähre selbst war sauber und komfortabel, mit bequemen Betten und einem Fitnessraum mit Laufband.

Allerdings fehlte Unterhaltung für Kinder, weshalb unsere Kinder sich etwas langweilten.

Das größte Problem war die Kommunikationsverbindung – auf hoher See war WLAN kaum verfügbar. Mobilfunk konnte man zubuchen, doch für die Arbeit über Laptop war das nicht praktikabel.

So verbrachten wir etwa 13 bis 14 Stunden mit Spielen. Ich spielte auf meiner Nintendo Switch „Resident Evil Requiem“ und schaffte das Spiel auf Hin- und Rückfahrt je dreimal durch.

Wir sind also geübt (lacht).

Trotz allem war der Sonnenuntergang wunderschön, das Meer klar, und insgesamt empfanden wir die Überfahrt als sehr entspannten Reiseabschnitt.

Shin Nihonkai Ferry

Nächstes Mal wohl wieder Fähre

Elektrofahrzeuge auf der Fähre? Das klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Mit dem eigenen Auto so frei und entspannt Hokkaidō zu erkunden, ist einfach ein besonderes Erlebnis (auch wenn ich mir bei den langen geraden Straßen manchmal doch Teslas FSD gewünscht hätte, das wäre praktisch gewesen – lacht).

Weitere Berichte über unsere Reise, etwa die „Laden unterwegs“-Erfahrungen, folgen bald. Ich freue mich, wenn Sie wieder vorbeischauen!

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

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