Überwältigend schöne Bilder! Mein Mann hat die Sony α7 III gekauft
公開日:2018.06.07
Mein Mann legt sich eine neue Digitalkamera zu
Vor einiger Zeit begann mein Mann, über den Kauf einer neuen Digitalkamera für Autofotos nachzudenken. Bisher fotografierte er mit einer Nikon D5200 und zwei Objektiven: einer 50-mm-Festbrennweite sowie einem 10–20-mm-Weitwinkelzoom. Auch mit der D5200 gelingen durchaus schöne Bilder, doch mit der Detailwiedergabe und dem Autofokus war er nicht ganz zufrieden. Oft meinte er: „Der Boxster hat hinten doch gar nicht so ein schwerfälliges Heck“ und „Ich hätte gern eine Kamera, die das Motiv so festhält, wie ich es wirklich sehe.“
Da die D5200 schon vor längerer Zeit auf den Markt gekommen war, wollte er nicht nur das Objektiv, sondern auch das Kameragehäuse erneuern. Nach ausführlicher Recherche fiel seine Wahl auf die spiegellose Digitalkamera Sony α7 III.
So ist er bei der Auswahl vorgegangen:
① Wenn schon ein Wechsel, dann gleich Vollformat statt APS-C.
In diesem Artikel werden die Unterschiede zwischen APS-C und Vollformat erklärt.→ Einführung in digitale Spiegelreflexkameras für Einsteiger: Vollformat und APS-C
② Er findet, dass der Spiegel einer Spiegelreflexkamera im digitalen Zeitalter überflüssig ist – deshalb sollte es eine spiegellose Systemkamera werden.
③ Er kennt die Leistung und Bedienung seiner Zweitkamera, einer Sony RX100M3, bereits gut und wollte daher bei Sony bleiben.
④ Eine besonders hohe Auflösung war ihm nicht wichtig, dafür aber ein leistungsstarker Autofokus – also entschied er sich für die α7 III.
⑤ Beim Objektiv fiel die Wahl auf das Sony SEL24105G FE 24–105 mm F4 G OSS.
(Der Brennweitenbereich deckt viele typische Situationen beim Fotografieren von Autos ab. Dank der durchgängigen Lichtstärke von F4 verspricht das Objektiv zudem ein natürliches Bokeh. Auch für Reisen schien es eine vielseitige Wahl zu sein.)
Dieses Objektiv ist allerdings sehr gefragt: Seit seiner Markteinführung im vergangenen Herbst war es ständig ausverkauft. Mein Mann suchte überall danach und wurde schließlich auf Mercari fündig – dort konnte er es endlich kaufen. So beliebt ist es also! ( ゚д゚ )…!!
Die Sony α7 III im Praxistest
Vor Kurzem kam die Sony α7 III endlich bei uns zu Hause an. Sie sieht aus wie auf dem Bild unten, und das Gehäuse ist deutlich kompakter als das meiner Spiegelreflexkamera. Dafür fühlte sich die Kamera, gemessen an ihrer Größe, überraschend schwer an.

*Quelle: Kakaku.com Magazine, „Die mit Spannung erwartete spiegellose Vollformatkamera: Sony α7 III im ersten Praxistest!“
Das Gehäuse ist im Vergleich zur alten Spiegelreflexkamera wirklich viel kompakter! Das große Objektiv bringt allerdings einiges an Gewicht mit sich. Neulich hat mein Mann mir ungefähr eine Stunde lang Kamera und Objektiv erklärt, und ich dachte, ich hätte alles verstanden. Als ich heute diesen Artikel schreiben wollte, war das Wissen aber schon wieder komplett aus meinem Gedächtnis verschwunden … (-_-) Mit Technik tue ich mich einfach schwer. (Wahrscheinlich heißt es eher, dass ich mich nicht dafür interessiere …)
Laut Kakaku.com kostet das Gehäuse allein im günstigsten Fall etwa 210.000 Yen, das Objektiv rund 150.000 Yen. Zusammen macht das ungefähr 350.000 Yen! ((;゚Д゚))…
Der Bildvergleich: Nikon D5200 gegen Sony α7 III
„Egal, wie gut die Kamera ist – mit der bisherigen entstehen doch schon gute Fotos. So groß kann der Unterschied doch gar nicht sein, oder?“ Das dachte ich zuerst. Aber die neue Kamera ist wirklich beeindruckend: Der Autofokus stellt blitzschnell scharf, die Serienbildgeschwindigkeit ist hoch, und selbst beiläufig fotografierte Tische und Stühle sehen richtig gut aus. Auch das Bokeh im Hintergrund ist toll.
Deshalb vergleichen wir hier Fotos vom Boxster: einmal mit der bisherigen Kamera aufgenommen, einmal mit der α7 III. (Der Aufnahmewinkel und das Wetter sind nicht ganz gleich …) Los geht’s mit dem ersten Motiv:
① Schräg von vorn, mit etwas Abstand
Zuerst ein Foto mit der D5200. Das sieht doch schon richtig gut aus.

Und hier das Bild mit der α7 III.

Der Fokus sitzt sofort auf dem Auto, und die Proportionen wirken nicht verzerrt. Weiter geht’s.
② Schräg von hinten
Zuerst das Foto mit der D5200.

Und hier das Bild mit der α7 III.

Sieht wirklich toll aus! (Das Wetter ist allerdings auch völlig anders, haha.) Auf zum nächsten Vergleich.
③ Schräg von vorn, etwas näher dran
Zuerst die D5200.

Und nun die α7 III.

Mit der α7 III sieht der Boxster einfach noch sportlicher aus.
Zum Schluss:
④ Die hintere Fahrzeughälfte
Zuerst die D5200.

Und nun die α7 III.

Auch wenn Bildausschnitt und Winkel unterschiedlich sind: Das Foto ist einfach richtig schön.
Auch die Kinderfotos gelingen wunderbar
Übrigens macht die α7 III auch richtig schöne Fotos von den Kindern.


Mein Mann meinte: „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich gleich eine bessere gekauft.“ Beim Panamera Turbo ist die Leistung des Autos so beeindruckend, dass man selbst als unerfahrener Fahrer in jeder Situation Fahrspaß hat. Genauso ist es mit der Kamera: Gerade Einsteiger profitieren davon, sich eine gute Kamera zu gönnen – damit entstehen auch ohne große Erfahrung tolle Fotos.
Die Fotos vom Panamera stehen noch aus. Mein Mann war kürzlich auf dem Royu Driveway, um Bilder zu machen, aber das Wetter spielte nicht richtig mit. An einem schönen Wochenende wollen wir es noch einmal versuchen.
Hier sind das Kameragehäuse und das Objektiv, die wir diesmal gekauft haben:
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