【Livestream-Zusammenfassung】Vol. 109: Begeisternde Runden im 718 Spyder RS auf dem Fuji Speedway – und warum die Familie das Tesla Model YL spannend findet

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Livestream

Dies ist die Zusammenfassung unseres jüngsten Livestreams von „Willkommen zu Hause, PORSCHE“.
Hört gern rein – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder als Begleitung bei einer Fahrt im Porsche.
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Die wichtigsten Themen und Inhalte

Nach längerer Pause wieder live: eine Runde auf dem Thunderbleach Link [0:15]

  • Nach etwa drei bis vier Wochen gab es wieder einen Livestream. Am selben Tag war Hiro mit dem Turbo GT auf dem Thunderbleach Link unterwegs, einer beliebten Fahrstrecke in Sanda in der Präfektur Hyōgo. Die Kirschblüte war wunderschön, aber es gab kaum Möglichkeiten, das Auto abzustellen und Fotos zu machen.
  • Seit der Thunderbleach Link im Blog vorgestellt wurde, berichten Leser und Follower auf Threads immer wieder: „Ich bin die Strecke auch gefahren.“ Da es in der Kansai-Region nur begrenzt attraktive Strecken gibt, ist die Gegend um Sanda ein besonders wertvolles Ziel für eine Ausfahrt.
  • Fest steht es noch nicht, aber auch dieses Jahr ist ein Besuch beim Porsche Carrera Cup Japan (PCCJ) in Suzuka im September geplant.

Mit dem 718 Spyder RS auf dem Fuji Speedway [6:55]

  • Mit dem 718 Spyder RS ging es zu einer Veranstaltung auf dem Fuji Speedway. Wie bereits im Blog beschrieben, lässt sich der Wagen problemlos auf der Rennstrecke bewegen. Auch bei mehr als 200 km/h war es mit geschlossenem Verdeck kein Problem.
  • Am meisten beeindruckte der Klang des GT3-Motors. Beim Bremsen aus dem fünften oder vierten Gang und den automatischen PDK-Rückschaltungen im Automatikmodus ist der Sound schlicht überwältigend. Selbst durch den Helm hindurch klingt er so brutal, dass man davon allein schon „drei Schüsseln Reis“ essen könnte – eine japanische Redewendung für etwas, das unglaublich begeistert.
  • Mina findet den Klang des Spyder RS dagegen so druckvoll, dass er auf Dauer anstrengend wird. Der 981 Boxster klingt beschwingt und leicht, während der Sound des Spyder RS enorm präsent ist. Auf der Rennstrecke, so der Gedanke, könnte sich das durch die wechselnde Belastung allerdings anders anfühlen.
  • Bei hohem Tempo bläht sich das Verdeck deutlich auf. Zwischen dem Carbonteil und dem Verdeck war sogar genug Platz für eine Hand; bereits bei 120 km/h wölbte es sich sichtbar. Der Wagen wurde ursprünglich auf Höchstgeschwindigkeit ohne Verdeck ausgelegt – eigentlich ist er also dafür gedacht, offen und ohne Verdeck zu fahren.
  • Bei einem Trackday mit 58 Teilnehmern fuhr der Spyder RS die schnellste Zeit. Das Auto lässt sich auch von Hobbyfahrern schnell bewegen und hat genug Leistung, um einen GT3 RS unter Druck zu setzen.

Präzises Handling und souveränes Kurvenverhalten des Spyder RS [16:49]

  • Beim Einlenken in die erste Kurve des Fuji Speedway mit 65 bis 70 km/h reagiert der Wagen exakt auf die Lenkbewegung. Er trägt weder nach außen noch zieht er unerwartet ein. Der schwerere Turbo GT tut sich an dieser Stelle etwas schwerer und wirkt, als würde er eher nach außen drängen.
  • Auch die 100R-Kurve ließ sich mit mehr als 130 km/h souverän durchfahren. Im 981 Boxster nehmen die Karosseriebewegungen ab etwa 120 km/h deutlich zu und können für ein mulmiges Gefühl sorgen. Im Spyder RS blieb dagegen noch reichlich Reserve.
  • Auch die schnelle Richtungsänderung in der Schikane an der Dunlop-Kurve gelingt mühelos: kurz vom Gas, einlenken – und schon setzt der Wagen die Bewegung präzise um. Insgesamt ließ sich der Spyder RS flüssig und leichtfüßig fahren. Das war weniger anstrengend und fühlte sich sogar noch entspannter an als im Turbo GT.

Lust auf einen GT4 RS – und ein Lob für die Dunlop-Reifen [22:29]

  • Nach der Fahrt im Spyder RS auf dem Fuji Speedway ist die Lust auf einen GT4 RS als reines Tracktool enorm gewachsen. Ohne die Einschränkungen durch das Verdeck und mit dem Heckflügel sollte er noch stabiler liegen. Auf das Weissach-Paket und die PCCB-Keramikbremsanlage könnte man verzichten; die serienmäßigen Schalensitze würden völlig ausreichen.
  • Selbst mit GT3-Motor wirkt die 718-Baureihe im Vergleich zum 992 auf eine sympathische Weise analog und vertraut – fast wie ein guter Begleiter. Weil ihr Konzept auf dem 981 aufbaut, vermittelt sie eine menschlichere, wärmere Note als die nahezu perfekte aktuelle 992-Generation.
  • Bereift war der Wagen mit Dunlop Sport Maxx Race 2 – und die Reifen hinterließen einen sehr guten Eindruck. Im Vergleich zu Michelin Cup 2 bauten sie bei Hitze weniger ab; auch nach 30 Minuten fühlten sie sich in der zweiten Hälfte der Fahrt deutlich weniger schwammig an. Der Grip war stark, und es blieb noch reichlich Spielraum, um weiter zu pushen.

Lange Strecken im Taycan: Laden ohne zusätzlichen Zeitaufwand [31:48]

  • Für die Reise zum Fuji Speedway waren zwei Autos dabei: ein Taycan Cross Turismo 4S und ein Spyder RS. Der Spyder RS verbraucht viel und hat einen kleinen Tank – selbst mit vollem Tank kommt er nur etwa 500 Kilometer weit, sodass unterwegs ein Tankstopp nötig ist.
  • Beim Taycan sank der Ladestand auf der Fahrt von Kansai in Richtung Hamamatsu auf 22 Prozent. Während des Mittagessens wurde geladen, und der Akku erreichte wieder mehr als 70 Prozent. Auch am Hotel genügte es, den Wagen an eine gewöhnliche 200-Volt-Ladestation anzuschließen: Am nächsten Morgen lag der Ladestand bei über 80 Prozent. Zusätzliche Zeit nur fürs Laden musste also überhaupt nicht eingeplant werden.
  • Selbst nach einer Übernachtung mit dem Laden am Hotel, das die auf der Fahrt verbrauchte Energie wieder auffüllte, lagen die Kosten nur bei etwa 1.100 Yen. Die deutlich geringeren Energiekosten und der fehlende Zeitverlust sind große Vorteile. Auch mit einem Taycan der ersten Modellgeneration ist Numazu von Kansai aus problemlos erreichbar.

Ladeinfrastruktur an japanischen Autobahnen: enttäuschend [36:18]

  • Die Ladeleistung des Taycan ist kein Problem – die CHAdeMO-Ladestationen an japanischen Autobahnen sind dagegen schlicht frustrierend. Für jeden Ladevorgang muss man mit dem Smartphone einen QR-Code scannen und Adresse, Namen sowie Kreditkartendaten eingeben. Fehler treten häufig auf; im schlimmsten Fall muss man dann alles von vorn eingeben.
  • Die LCD-Bildschirme sind oft so stark ausgeblichen, dass man kaum etwas erkennen kann. Selbst bei einem Fehler können Gebühren anfallen. Dazu kommt das extrem schwere Ladekabel, das für ältere Menschen kaum zu handhaben ist. Einhändig geht es praktisch nicht – man muss es fast wie ein Feuerwehrmann einen Schlauch halten und einstecken.
  • Bei einem Tesla Supercharger genügt es, den Knopf zu drücken und den Stecker einzustecken. Das Kabel ist dünn und leicht, Kreditkartendaten muss man nicht eingeben. Der Unterschied, so der Eindruck, zeigt sich darin, ob die Verantwortlichen selbst regelmäßig ein Elektroauto fahren.

Tesla Model YL vorgestellt – Hiro sieht seinen Bruder sofort bestellen [41:19]

  • Das sechssitzige Tesla Model YL ist auf den Markt gekommen. Das Gewicht liegt bei etwa zwei Tonnen, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert rund fünf Sekunden – für ein Familienauto beachtliche Werte. Als Hiro seinen Bruder am Morgen des 3. April über die Neuerscheinung informierte, war die Bestellung keine 30 Minuten später abgeschlossen. Vermutlich gehörte er damit zu den ersten Bestellern in Japan.
  • Sein Bruder interessiert sich seit Kurzem auch sehr für Porsche und fährt sogar mit seinem GT3 Touring zum Rokko. Eine Tesla-Fahrt auf Hawaii hatte ihn begeistert, und nach seiner Rückkehr wollte er zunächst ein Model Y kaufen. Als er von Gerüchten über das Model YL hörte, beschloss er jedoch zu warten.
  • Mit staatlicher Förderung fällt der Preis günstiger aus, außerdem gibt es drei Jahre lang kostenloses Schnellladen. Als Familienauto ist das Model YL gut ausgestattet: Sitzbelüftung, Sitzheizung, elektrisch verstellbare Rückenlehnen und elektrisch umklappbare Sitze gehören zur Serienausstattung.

Vom Taycan zum Model YL? Überlegungen zum Fahrzeugwechsel [44:41]

  • Da Hiro bei der Arbeit in Osaka häufig in Parkhäusern parkt, ist das 1.850 mm breite Model 3 handlicher. Er möchte deshalb bei seinem Model 3 bleiben. Mina dagegen meinte plötzlich: „Das ist doch super – nehmen wir den! Verkaufen wir den Taycan und kaufen wir das Model YL.“
  • Mina hat genug davon, dass die drei Kinder sich auf der Rückbank des Model 3 oder Taycan ständig streiten: „Es ist eng“ und „Hör auf zu treten!“ Mit zwei Kindern in der zweiten und einem in der dritten Sitzreihe des Model YL könnte endlich Ruhe einkehren.
  • Beim Taycan dürfte der Inzahlungnahmepreis enttäuschend ausfallen. Ein Nachteil des Model YL ist der große Wendekreis von 6,3 Metern. Sobald das Model YL von Hiros Bruder da ist, wollen wir es ausführlich vorstellen.

FSD verändert, wie wir unterwegs sind [53:47]

  • Sobald FSD verfügbar ist, könnte Hiro für Geschäftsreisen nach Tokio statt des Shinkansen das Model 3 nehmen. Angesichts des zusätzlichen Wegs bis zum Bahnhof Shin-Osaka wäre es angenehmer, die Zeit im Auto zu verbringen und sich von FSD fahren zu lassen. So könnte er unterwegs mit einer KI wie Claude Arbeitsaufträge besprechen.
  • Auch die Art des Reisens dürfte sich ändern. Bisher stand bei einer Tour oft die Strecke und das Fahren selbst im Mittelpunkt. Mit FSD wären entspannte Ausflüge möglich, bei denen man die Landschaft und Städte bewusster erlebt. Bei einer Fahrt mit FSD in den USA konnte Hiro während der Fahrt aus dem Fenster schauen und die Umgebung genießen.
  • Mina arbeitet bereits heute auf dem Beifahrersitz des Taycan am Laptop und nimmt an Meetings teil. Mit einem Tesla dürfte das noch komfortabler werden. Im Camp-Modus lässt sich außerdem die Klimaanlage eingeschaltet lassen – ideal, wenn man im Auto arbeiten möchte.

Hiro

Minaの夫です。 ファッションやステータスシンボルのためにクルマは乗りません。 運転して楽しく、工業製品として優れ、作り手の意思が感じられるようなクルマを好んで乗ります。長距離ツーリングをこよなく愛し、「クルマは走らせてナンボ」と思ってます。休日には日本全国を愛車で旅しています。 ブログでは主に試乗レポートやツーリング記などを執筆しています。またブログのシステム周りやチューニングなども担当しています。

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